Dominik Schrey

Analoge Nostalgie in der digitalen ...

Lifestyle-Ratgeber erklären uns, Analog sei ‚das neue Bio‘, Nachrichtenportale verkünden die Rückkehr der Schallplatte, in Kunstgalerien surren wieder die einst ausgesonderten Diaprojektoren und die befürchtete Einstellung der Produktion von fotochemischem Filmmaterial konnte vorerst ...

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Marcus Krause

Infame Menschen

Zur Epistemologie literarischer Fallgeschichten 1774−1816

Die Fallgeschichte ist in der Moderne eines der grundlegenden Narrative und Erkenntnisinstrumente nicht nur der wissenschaftlichen, sondern auch der populärkulturellen Beschreibung des Menschen, welche die Charakterisierung eines Individuums und seiner konkreten Lebensumstände mit grundsätzlichen anthropologischen Einsichten zu verbinden sucht. Großen Anteil an dieser ...

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Corina Caduff

Wozu Vergänglichkeit?

Elf Gespräche über Atome, Tod und schwarze Löcher

Vergänglich ist alles, was an Zeit und Prozessualität gekoppelt ist: zwischenmenschliche Beziehungen, organisches Leben, Erinnerungen, Sprachen, die Erde und andere astronomische Himmelsobjekte. Geschichte gibt es, weil es Vergänglichkeit gibt.

In der Gesamtschau der elf Gespräche enthüllt sich der kulturgeschichtliche Horizont des Themas. Der Band zeigt: Das Bewusstsein von Vergänglichkeit prägt nicht nur unseren Umgang mit Dingen, mit Sachverhalten und mit Menschen, und es macht uns nicht nur traurig, sondern es garantiert auch Innovation, es treibt uns zu immer neuen Leistungen an, es macht uns erfinderisch – es hält uns lebendig. ...

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Nils Plath

Hier und anderswo

Zum Stellenlesen bei Franz Kafka, Samuel Beckett, Theodor W. Adorno und Jacques Derrida

Nichts spricht dafür, von einem Text zu erwarten, auf der Stelle zu lesen zu sein, und nichts kann einem versprechen, ihn von der einen Stelle aus lesen zu können. Im »Stellenlesen« wird dies produktiv vergegenwärtigt. Dazu nehmen in diesem Band konstellative Lektüren an Stellen bei Franz Kafka, Samuel Beckett, Theodor W. Adorno und bei Jacques Derrida ihren
Im »Stellenlesen« zeigt sich, wie das in einem nie ganz gegenwärtigen Jetzt zwischen Vergangenem und Zukünftigen Gelesene in zeitgebundenen, zeitgebenden, zeitzersetzenden, zeiterschöpfenden, unzeitgemäßen und zeitaktuellen wie jederzeit stets ungleichzeitigen Lektüren unausgesetzt in ein vielstelliges Hier und anderswo versetzt zu finden ist. Einander konstellativ kommentierende Lektüren ausgewählter Stellen in den Texten Kafkas, Becketts, Adornos und Derridas sowie korrespondierender Schriften von Paul Celan, Peter Szondi, Walter Benjamin, Roland Barthes, Maurice Blanchot u.a. geben Auskunft über in gängigen Lektüremodalitäten eingeschriebene Vorannahmen und über Möglichkeiten, diese widersprechend oder widersprüchlich zu kommentieren. Und dies nicht in Form eines selbstgewiss sich gegenwärtig meinenden Interpretierens, sondern in der Art eines auf die Künftigkeit eines Anderswo gerichteten »Stellenlesens«. Dies macht in den als literarisch gelesenen Texten Gegenstandpunkte zur Provokation von fortgesetzt widerständigen Gegenlektüren erkennbar. In diesen Lektüren werden Überlegungen zum Datum und zur Zeitmitschrift, zur Verschickung und dem Postalischen, zum Überleben und dem Tod als Autorität des Erzählens, zur Signatur und Wiederholung, zu Aktualität und Medien, zu Ereignis und Nachlese, zur Erinnerung und Toposforschung und zum Wir mit Worten mit disziplinären und methodologischen Fragestellungen zusammengebracht und -gedacht. So lassen sie erkennen, wie produktiv tatsächlich Erörterungen zur Lesezeit und zur Zeit in Lektüren jenseits eingeführter modellhafter Interpretationsformate sein können, um sich grundlegenden Fragen zu Standorten und ihren Reflexionen in und vor und für Lektüren zu stellen, die anders mehr sein wollen als literaturwissenschaftliche Interpretationen. ...

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Tilman Baumgärtel

Schleifen

Zur Geschichte und Ästhetik des Loops

Nam June Paik und Peter Roehr. Elvis Presley und Karlheinz Stockhausen. Die Beatles und Andy Warhol. Terry Riley und Ken Kesey. All diese Künstler haben gemeinsam, dass in ihren Werken Loops eine bedeutsame Rolle gespielt haben. Die kurzen, mit Hilfe von Aufzeichnungsmedien wiederholten Ton- oder Bildsequenzen haben sich in der Kunst und der Musik nach dem Zweiten Weltkrieg als erstaunlich flexible, vielseitige und folgenreiche ästhetische
Loops müssen heute zu den wichtigsten Gestaltungsmittel postmoderner Kunst und Musik gezählt werden. Doch bisher sind sie als ästhetisches Phänomen weitgehend übersehen worden. Dieses Buch erzählt nun zum ersten Mal eine Geheimgeschichte des 20. Jahrhunderts: wie eine ehedem unauffällige Grundfunktion aller modernen Medientechnologie vollständige künstlerische Œuvres, Musikstile wie Minimal Music, Hip Hop und Techno, und zuletzt ganze Szenen und Subkulturen hervorgebracht hat, die ohne Loops undenkbar gewesen wären.
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Franck Hofmann (Hg.), Markus Messling (Hg.)

Leeres Zentrum

Das Mittelmeer und die literarische Moderne

Die Autoren dieses Bandes reflektieren das Mittelmeer als zentralen Bezugspunkt des europäischen Bewusstseins im Moment einer radikalen Krise, die im Zeichen forcierter Modernisierungen, des Kolonialismus und der Kriege der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufbricht.

Wie über Europa nachdenken, wenn nicht aus dieser Verschiebung heraus? In der Kulturkrise Europas unserer Tage erscheinen die hier präsentierten Texte daher geradezu gegenwärtig. ...

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Statis-Tick (2018)

Die Kunst, eine Zahl (ab)zubilden

Die Statistik ist ein Verfahren, welches es gestattet, geschätzte Größen mit der Genauigkeit von Hundertstelprozent auszudrücken. Statis-tick hingegen ist die seltsame Eigenart, den Kosmos der Zahlen & Fakten sprichwörtlich ins Bild zu setzen. Dreiundfünfzig Bildpostkarten bringen skurriles Wissen, Witz & Zahl in so manchen grauen Wochentag und das zu 100%.

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Claude Haas (Hg.), Johannes Steizinger (Hg.), Daniel Weidner (Hg.)

Goethe um 1900

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts avanciert Goethe zunehmend zum wichtigsten Autor der deutschen Literatur. Er wird zum privilegierten Gegenstand kultureller Identifikation, gewinnt eine paradigmatische Funktion für die sich formierenden Geisteswissenschaften und wird als Gründungsfigur oder Beglaubigungsinstanz ganzer Disziplinen vereinnahmt. An Goethe lassen sich ...

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Sibylle Benninghoff-Lühl

Die ganze Welt ein Garten?

Flora und Fauna in Ernst Jüngers schriftlichem Nachlass

Der Soldat, Schriftsteller und Käferforscher Ernst Jünger (1895−1998) dokumentierte seine lebenslange Passion der Sammlung von Flora und Fauna auch in seinen Manuskripten. Blüten, Blätter, Wurzeln, Federn, Falter, Käfer sowie Texte, in Gestalt von Ausschnitten und in diversen Fassungen auf speziellem Papier, sind hier in einzigartiger Weise als Realien eingeklebt ...

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Der (un)literarische Eselkalender (2018)

Der Esel ist ein lange verkanntes Tier – nun erlebt er eine Renaissance. Mit seinen dunklen Augen und aufmerksamen Ohren, die manche als Victory-Zeichen erkennen, wächst er allen ans Herz, die seine Sanftmut zu schätzen wissen. 53 Bildpostkarten feiern den Langohrigen Woche für Woche als treuen ...

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SIGNS (2018)

Skurrile Irre Geniale Nutzlose Schilder

Schilder: Sie organisieren unsere Welt und leiten unsere Wege – im Prinzip. Funktioniert dieses nicht, werden sie zu wunderbaren Metaphern für das Leben selbst, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dreiundfünfzig Bildpostkarten weisen Ihnen den Weg in das herrlich skurrile irre geniale nutzlose Universum der Zeichen und Wunder.

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Nicole C. Karafyllis

Putzen ist nichts für Feiglinge (2018)

Ein philosophischer Allzweckkalender für klare Verhältnisse

Woche für Woche begleitet Sie dieser Kalender mit Lustigem wie Nachdenklichem zu dem, was immer wieder getan werden muss: Putzen. Mit 53 Bildpostkarten können Sie auch Andere an der Sinnhaftigkeit des Schmutzens teilhaben lassen – oder sie wenigstens zum Putzen animieren.

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Helga Lutz (Hg.), Nils Plath (Hg.), Dietmar Schmidt (Hg.)

Satzzeichen

Szenen der Schrift

Die Maßgabe der Satzzeichen stellt sich unwillkürlich ein. Es hätte gar keinen Zweck, sie zu ignorieren. »Jeder Text […] zitiert sie von sich aus« (Adorno), ob man will oder nicht: nicht etwa indem er sie einbestellt, beordert (herbeizitiert), sondern indem er sich auf sie beruft, als Autorität. Satzzeichen bekunden Szenenwechsel, mit denen sprachliches Handeln auf einen Schauplatz der Schrift zurückverwiesen wird.  Interpunktion stellt
Mit Beiträgen von: Evelyn Annuß, Hansjörg Bay, Carolin Bohlmann, Thorsten Bothe, Gabriele Brandstetter, Rüdiger Campe, Stefanie Diekmann, Ulisse Dogà, Jörg Dünne, Alexander García Düttmann, Daniel Eschkötter, Jörn Etzold, Thomas Glaser, Stephan Gregory, Eva Geulen, Ulla Haselstein, Anna Häusler, Anselm Haverkamp, Rudolf Helmstetter, Ute Holl, Andrea Hübener, Carol Jacobs, Elfriede Jelinek, Annette Keck, Wolf Kittler, Annina Klappert, Ekkehard Knörer, Gertrud Koch, Renate Lachmann, Hans-Thies Lehmann, Helga Lutz, Thomas Macho, Ethel Matala de Mazza, Christoph Menke, Kai Merten, Eva Meyer, Holt Meyer, Gloria Meynen, Maud Meyzaud,  J. Hillis Miller, Inka Mülder-Bach, Nikolaus Müller-Schöll, Gerhard Neumann, Jane O. Newman, Ulrike Ottinger, Jörg Paulus, Nils Plath, Gerhard Poppenberg, Julia Prager, Stefan Rieger, Armin Schäfer, Martin Jörg Schäfer, Dietmar Schmidt, Peter Schuck, Erhard Schüttpelz, Gabriele Schwab, Bernhard Siegert, Beate Söntgen, Georg Stanitzek, Wolfgang Struck, Katrin Trüstedt, Barbara Vinken, Juliane Vogel, Joseph Vogl, Martina Wagner-Egelhaaf, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Nina Wiedemeyer, Uwe Wirth, Hanns Zischler, Sabine Zubarik. ...

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Ottmar Ette

Der Fall Jauss

Wege des Verstehens in eine Zukunft der Philologie

Hans Robert Jauss (1921-1997), seit 1966 Professor der Universität Konstanz, gilt als einer der bedeutendsten Literaturwissenschaftler Deutschlands der Nachkriegszeit. Mit seiner Konstanzer Antrittsvorlesung »Literaturgeschichte als Provokation der Literaturwissenschaft«, die bereits 1967 in Buchform erschien, begründete er die Rezeptionsästhetik, welche Ausweitungen
Vor diesem Hintergrund dient die Publikation von Ottmar Ette der Diskussion von Fragen wie: Wie ist Jauss’ Verhalten zu verstehen? Welche Rolle spielt es für die Neugestaltung der Geisteswissenschaften in der Bundesrepublik? Sind Leben und Werk getrennt zu betrachten? Oder gibt es doch – vergleichbar etwa mit dem Fall Heideggers – einen Zusammenhang zwischen Jauss’ Leben und seiner Rezeptionstheorie? Welche Konsequenzen zieht man aus möglichen Erkenntnissen für die Beurteilung eines wissenschaftlichen Werks von internationaler Ausstrahlung? Und schließlich: Warum wird das Leben von Hans Robert Jauss in Deutschland erst so spät zum Thema, während es in Frankreich und den USA längst diskutiert worden war? ...

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Irene Albers (Hg.)

Nach Szondi

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin 1965–2015

Am Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin wird seit fünf Jahrzehnten Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft gelehrt. Das auf eine Überschreitung der Nationalphilologien angelegte Institut wurde 1965 für Peter Szondi eingerichtet. Indem er sich einerseits an der internationalen Komparatistik orientierte, andererseits an der Frankfurter Schule, legte er den Akzent von Anfang an auf Theorie. Das Versprechen der Theorie
Es ist kein Zufall, daß die deutschsprachige Rezeption von Derrida und Lacan von hier ausging. Der Titel »Nach Szondi« verbindet die Zäsur, die sein Tod für die Geschichte des seit 2005 nach ihm benannten Instituts darstellt, mit der Frage, welche Transformation Szondis Konzept von Literaturwissenschaft in der weiteren Entwicklung erlebte, wie es historisiert und zugleich weiterhin als Aufgabe verstanden werden kann.
Der vorliegende Band ist aus einem kollektiven Experiment der Auseinandersetzung heutiger Studierender mit Archivalien und Ehemaligen des Instituts entstanden. Der erste Teil enthält unveröffentlichte Texte aus den verschiedenen Institutsepochen, von Szondis Institut (1965–1971) über das professorenlose »Interregnum« (1971–1977) und die Zeit mit Eberhard Lämmert, Peter Brockmeier, Winfried Menninghaus, Hella Tiedemann und Gert Mattenklott bis in die jüngere Vergangenheit, in der Gastprofessuren von internationalen Autoren und Übersetzern den Horizont noch einmal erweitert haben. Die Rückblicke des zweiten Teils zeigen das Institut als einen (auch kontroversen) Erinnerungsort. Eine ausführliche Chronik rundet den Band ab. ...

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Martin Doll

Fälschung und Fake

Zur diskurskritischen Dimension des Täuschens

Ob handgeschnitzte ›Fossilien‹, Gesänge eines kaledonischen Barden aus dem 3. Jahrhundert oder erfundene Prominenten-Interviews – die Liste spektakulärer Fälschungen und Fakes ist lang und vielfältig. Anhand von Fallgeschichten verfolgt dieses Buch zwei zentrale Fragen: Was waren die Umstände, die zur Akzeptanz der Falsifikate geführt hatten? Und welche ...

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STREET 'N' ART (2018)

Street ’n’ Art könnte jene Bewegung heißen, in der Kreation auf Depression trifft. Öde Industriebrachen, Autobahnauffahrten und trostlose Gegenden erblühen in neuer Pracht, fabelhafte Wesen entstehen, oft von unbekannten namenlosen Künstlern. Dreiundfünfzig Bildpostkarten bringen Farbe & Witz in so manchen grauen Wochentag.

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Zaal Andronikashvili (Hg.), Giorgi Maisuradze (Hg.), Matthias Schwartz (Hg.), Franziska Thun-Hohenstein (Hg.)

Kulturheros

Genealogien. Konstellationen. Praktiken

Die Moderne hat ein neues Symbol kollektiver Identität hervorgebracht: den Kulturheros. Dichter, Künstler und Gelehrte traten teils neben sakrale oder politische Herrscher, teils lösten sie diese als nationale Autoritätsfigur ab. Anhand von Konstellationen, in denen Einzelne als Religionsstifter, Stadtgründer oder Nationaldichter Kultstatus erlangt haben, untersuchen die Autoren dieses Bandes Heroen wie Luther, Voltaire, Schiller, Wagner, ...

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Christian Kurze

Kafkas »Proceß« und die ...

Verborgene Verbindungen zwischen Romantext und weiterer Prosa der »Proceß«zeit

Das Neuartige und Spannende an dieser Studie ist, dass sie bislang verborgene Verbindungen von Kafkas »Proceß«roman zu parallel entstehenden Prosatexten aufdeckt. So fungieren diese Paralleltexte als geheime, metaphorisch verschlüsselte Kommentare Kafkas zu seinem Roman, indem sie dessen Inhalt und Entstehung reflektieren oder als produktionsästhetische Steigbügel
Insgesamt entsteht so ein wertvoller Beitrag zur Kafka-Forschung, der die Entstehung von Kafkas bedeutendstem Roman aus einer neuen Perspektive – sozusagen als innere Biographie von Kafkas Schreiben – zeigt und zugleich die Satellitentexte wie »Erinnerung an die Kaldabahn«, den »Dorfschullehrer«, »In der Strafkolonie«, den »Unterstaatsanwalt« aber auch zwei Kapitel des »Verschollenen«-Romans ihrer eigenen Rätselhaftigkeit ein Stück weit enthebt. ...

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Tilman Baumgärtel

Schleifen

Zur Geschichte und Ästhetik des Loops

Nam June Paik und Peter Roehr. Elvis Presley und Karlheinz Stockhausen. Die Beatles und Andy Warhol. Terry Riley und Ken Kesey. All diese Künstler haben gemeinsam, dass in ihren Werken Loops eine bedeutsame Rolle gespielt haben. Die kurzen, mit Hilfe von Aufzeichnungsmedien wiederholten Ton- oder Bildsequenzen haben sich in der Kunst und der Musik nach dem Zweiten Weltkrieg als erstaunlich flexible, vielseitige und folgenreiche ästhetische
Loops müssen heute zu den wichtigsten Gestaltungsmittel postmoderner Kunst und Musik gezählt werden. Doch bisher sind sie als ästhetisches Phänomen weitgehend übersehen worden. Dieses Buch erzählt nun zum ersten Mal eine Geheimgeschichte des 20. Jahrhunderts: wie eine ehedem unauffällige Grundfunktion aller modernen Medientechnologie vollständige künstlerische Œuvres, Musikstile wie Minimal Music, Hip Hop und Techno, und zuletzt ganze Szenen und Subkulturen hervorgebracht hat, die ohne Loops undenkbar gewesen wären.
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Nicole C. Karafyllis

Putzen als Passion

Ein philosophischer Universalreiniger für klare Verhältnisse

Putzen Sie selber? Putzen Sie überhaupt? Und wenn ja, warum? Die Philosophin Nicole C. Karafyllis sorgt erstmals für Klarheit. Mit Essigessenz und Schmierseife zeigt sie, wie man Probleme des Alltäglichen heiter und selbstbewusst in Lösung bringt. Vorbei mit der Wisch+Weg-Mentalität! Schluss mit der Putzfrau als Ausrede! Denn Putzen ist eine Kulturtechnik und will ...

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Christine Kutschbach (Hg.), Falko Schmieder (Hg.)

Von Kopf bis Fuß

Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung

Fünfzig Kurzessays nehmen - vom Chanel-Kostüm bis zum Trainingsanzug, von der Schuluniform bis zum Mantel des Propheten - die unterschiedlichsten Kleidungsstücke in den Blick und erschließen ihre Verwoben- und Verwickeltheit in Kultur und Geschichte. Jenseits aller spannenden Fakten rund ums Bekleiden entsteht durch das Zusammenspiel der Texte ein Bedeutungsgewebe, ...

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Von Kopf bis Fuß
Analoge Nostalgie in der digitalen Medienkultur
Infame Menschen
Wozu Vergänglichkeit?
Hier und anderswo
Schleifen
Leeres Zentrum
Statis-Tick (2018)
Goethe um 1900
Die ganze Welt ein Garten?
Der (un)literarische Eselkalender (2018)
SIGNS (2018)
Putzen ist nichts für Feiglinge (2018)
Satzzeichen
Der Fall Jauss
Nach Szondi
Fälschung und Fake
STREET 'N' ART (2018)
Kulturheros
Kafkas »Proceß« und die Satellitentexte
Schleifen
Putzen als Passion

Programm 2014 - 2015

»Das Buch ist der Star.«


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    Prekäre Choreografien

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