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Florian Hadler (Hg.), Joachim Haupt (Hg.)

Interface Critique

Unter einem Interface versteht man im Allgemeinen die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Interfaces ermöglichen und beschränken Kommunikation, Nutzungen und Interaktion. Sie lenken Blicke und Praktiken, standardisieren, normieren und bestimmen, was machbar ist. Je mehr wir mit Maschinen, mit Gadgets, Apps und digitalen Services zu tun haben, desto wichtiger werden Interfaces für unsere Arbeit, unsere Kommunikation und unsere Kultur. Während die praktischen Gestaltungsparadigmen zum Interface klare Ziele wie Intuition, Effizienz und Unsichtbarkeit formulieren, scheint es an einer theoretisch fundierten Kritik jenseits eines kulturpessimistischen Reflexes zu fehlen, die das Interface gerade dann in den Blick zu bringen vermag, wenn es sich der Wahrnehmung mehr und mehr entzieht.

Der englischsprachige Sammelband schließt an das internationale Symposium »Interface Critique« an und begibt sich auf die Suche nach kritisch-interdisziplinären Perspektiven, die das Interface als kulturelles Phänomen in seiner Dynamik, Genealogie und Ästhetik sichtbar machen und ernst nehmen.

Interface Critique
Preis- und Seitenangaben sind bis zum Erscheinen ca.-Angaben

Kaleidogramme Bd. 139
September 2016
336 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert
ISBN 978-3-86599-307-6
  • Info

    Florian Hadler

    Florian Hadler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin, freier Berater und Autor. Zuletzt von ihm erschienen: G – Geheimnis. Eine Einzelstimmung (Hamburg: 2014).

  • Info

    Joachim Haupt

    Joachim Haupt erforscht Phänomene des gesellschaftlichen Wandels an der Schnittstelle von Strategie, Kultur und Kommunikation.