26,90 EUR
Falko Schmieder (Hg.), Georg Toepfer (Hg.)

Wörter aus der Fremde

Begriffsgeschichte als Übersetzungsgeschichte

Fremdwörter haben einen hohen epistemischen Stellenwert, denn sie lenken die Aufmerksamkeit auf die unhintergehbare Sprachlichkeit, Kulturgebundenheit und Historizität des Wissens. Ziel des Bandes ist es, begriffs- und übersetzungsgeschichtliche Aspekte der Zirkulation von Begriffen zwischen den Sprachen zusammenzuführen. 52 Fallstudien beschäftigen sich mit Wörtern, die in andere Sprachen gewandert sind und sich dort – aus ganz unterschiedlichen Gründen – festgesetzt haben.

Wörter aus der Fremde
November 2017
328 Seiten, 17 x 24 cm, gebunden mit Schutzumschlag,
19 Abbildungen (s/w)
ISBN 978-3-86599-373-1
  • Info

    Falko Schmieder

    Dr. Falko Schmieder ist Kulturwissenschaftler, Persönlicher Referent der Direktorin im Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin. Er leitet dort das Forschungsprojekt »Übertragungswissen - Wissensübertragungen«. 1994-2000 Studium der Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie an der TU Dresden, der Humboldt-Universität zu Berlin und an der FU Berlin. Promotion 2004 an der FU Berlin (summa cum laude); David-Rjasanov-Preis 2005.

    • Christine Kirchhoff (Hg.), Falko Schmieder (Hg.)  

      Freud und Adorno

      Zur Urgeschichte der Moderne

      broschiert, 182 Seiten
      19,90 EUR
    • Falko Schmieder (Hg.), Daniel Weidner (Hg.)  

      Ränder des Archivs

      Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf das Entstehen und Vergehen von Archiven

      broschiert, 240 Seiten
      24,90 EUR
    • Christine Kutschbach (Hg.), Falko Schmieder (Hg.)  

      Von Kopf bis Fuß

      Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung

      gebunden, 336 Seiten
      24,90 EUR
  • Info

    Georg Toepfer

    Studium der Biologie und Philosophie in Würzburg, Buenos Aires und Hamburg; Diplomarbeit in der Biologie an der Universität Würzburg; Promotion in der Philosophie an der Universität Hamburg zum Thema der Naturteleologie ("Zweckbegriff und Organismus"); Habilitation und Lehrbefugnis für das Fachgebiet Philosophie an der Universität Bamberg

    2005-2011 Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs 644 Transformationen der Antike an der Humboldt-Universität zu Berlin, zuletzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Projekt über neuzeitliche Transformationen der Lebendigkeit ausgehend von dem antiken Modell des Lebewesens

    Seit 2012 Leiter des Forschungsbereichs LebensWissen am Berliner Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL). Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte und Philosophie der Biologie, zurzeit insbesondere Fragen zum Verhältnis der Biologie zu den Geistes- und Kulturwissenschaften - einerseits zur Funktion traditionell geisteswissenschaftlicher Leitbegriffe in der Biologie und andererseits zur Tragweite biologischer Theorien in geisteswissenschaftlichen Disziplinen