Anselm Haverkamp

Latenzzeit

Wissen im Nachkrieg

Sucht man für die Periode der fünfziger Jahre eine Formel, denkt man unvermeidlich an die »vaterlose Gesellschaft« oder die »Unfähigkeit zu trauern« oder die »Stunde Null«. All diese mythenanalogen Begriffe verstellen jedoch in gleichem Maße das, was sie erhellen. Der Literaturwissenschaftler Anselm Haverkamp schlägt den Begriff »Latenzzeit« zur Besprechung der fünfziger Jahre vor, um jene Leere zu analysieren, die sich herstellt, wenn man zurückblickt und sich die Frage nach dem Verhältnis stellt zwischen dem, was man aus dieser Zeit erinnert, und dem, was tatsächlich war.

Latenzzeit
1. Auflage ausverkauft. 2. Auflage erscheint Ende 2017 mit neuer ISBN 978-3-86599-299-4.

copyrights Bd. 16
Mai 2004
222 Seiten, 12 x 19 cm, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-931659-61-5
  • Info

    Anselm Haverkamp

    Prof. Dr. Anselm Haverkamp lehrt Literatur und Philosophie in München und New York. Titel der letzten Jahre: »Shakespearean Genealogies of Power« (2010); »Die Zweideutigkeit der Kunst« (2012); Kommentar zu Hans Blumenbergs »Metaphorologie« (2013); »Baumgarten-Studien«, mit Rüdiger Campe und Christoph Menke (2014).

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