19,90 EUR
Insa Härtel (Hg.)

Erogene Gefahrenzonen

Aktuelle Produktionen des (infantilen) Sexuellen

Mit Beiträgen von Steven Angelides, Sabine Broeck, Olaf Knellessen, Juliet Flower, MacCannell, Robert Pfaller, Ilka Quindeau, Valerie Walkerdine und Alenka Zupancic.

Wie ist das Sexuelle derzeit kulturell verortet – und was an ihm ist fehl am Platz? In diesem Band geht es um westliche Vorstellungen des Sexuellen in einer Zeit, in der dessen Bedeutung durchaus zur Debatte steht, wenn z.B. von einer Entmystifzierung oder auch einem Nichtbegehren die Rede ist. Einen Ausgangspunkt für die Betrachtungen bildet hier die Konflikthaftigkeit gerade »infantiler« Sexualität. Thematisiert werden z.B. die kulturelle Erregtheit, die die Figur des Kindes derzeit umgibt, oder die Konstituierung sexueller Körper im gesellschaftlichen Raum. Das verstörende Potential eines (infantil) Sexuellen wird dabei ebenso in den Blick genommen wie Infantilisierungen erwachsener Sexualität. Insgesamt lautet die Frage an Theorie, Kunst, Medien, Klinik …: Wo liegen aktuell erogene Gefahrenzonen?

Erogene Gefahrenzonen
Kaleidogramme Bd. 107
März 2014
158 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
16 Abbildungen
ISBN 978-3-86599-210-9
  • Info

    Insa Härtel

    Prof. Dr. phil. Insa Härtel, Studium der Psychologie (Hauptfach), Kunstgeschichte und Soziologie (Nebenfächer), Universität Hamburg, 1994-1998 Promotion zum Thema: »Zur Produktion des Mütterlichen (in) der Architektur« (Turia+Kant, Wien 1999), Universität Hamburg; 1999 Postdoktorandenstipendium des Graduiertenkollegs Ästhetische Bildung, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg. 1999-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen, Koordination der Bremer Studienphase der Project Area »Body« unter der Leitung von Prof. Dr. Sigrid Schade im Rahmen der International Women’s University/Internationale Frauenuniversität (ifu). Danach Wissenschaftliche Geschäftsführung des ZGS, Universität Bremen und Wissenschaftliche Assistentin (C1) Universität Bremen, Zentrum Gender Studies (ZGS) und Fachbereich Kulturwissenschaften. 2008 Habilitation zum Thema: Transformationen symbolisch-autoritativer Dimensionen: Entwürfe von Autorschaft und Handlungsmacht; venia legendi für das Fachgebiet Kulturwissenschaft. Privatdozentin am Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Bremen. 2009-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, danach Wissenschaftliche Angestellte/Dipl.-Psychologin im Jugendpsychologischen/-psychiatrischen Dienst (JPPD) der Stadt Hamburg; DFG-Projekt zum Thema ›Übergriffe‹ und ›Objekte‹: Bilder und Diskurse kindlich-jugendlicher Sexualität. 2010-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft/Kunstpädagogik, Universität Bremen, seit 2012 Professorin für Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Kulturtheorie und Psychoanalyse an der International Psychoanalytic University (IPU).