22,50 EUR
Christoph Menke (Hg.), Juliane Rebentisch (Hg.)

Kunst. Fortschritt. Geschichte

Mit Beiträgen von: Gerard Vilard, Thierry de Duve, Jacques Rancière, Claus-Steffen Mahnkopf, Eva Geulen, Hans-Thies Lehmann, Erika Fischer-Lichte, Alexander García Düttmann, Dieter Mersch, Juliane Rebentisch, Martin Seel, Georg Witte u.a.

Spätestens 1970 hat die Kunst eine Schwelle erreicht, nach der alles möglich, alles erlaubt zu sein scheint. Durch diese Situation ist kunsttheoretisch insbesondere der Begriff des Fortschritts, und mit ihm ein ganzes Geschichtsmodell, in die Krise geraten. Die erneuerte Rede vom »Ende der Kunst« zeugt davon ebenso wie die Ablösung der modernen Werkästhetik durch Theorien der ästhetischen Erfahrung. Während sich mithin in der philosophischen Ästhetik eine generelle Skepsis gegenüber der geschichtlichen Platzierung von Werken oder künstlerischen Strategien eingestellt hat, ist eben dies jedoch nach wie vor ein zentrales Anliegen der Kunstkritik. So ist die Feststellung von Neuem für sie ebenso elementar wie dessen normative Auszeichnung: Man kann eben doch nicht alles zu jeder Zeit machen. Und das hat nicht nur einen innerkünstlerischen, sondern immer auch einen gesellschaftlichen und politischen Sinn. Von daher stellt sich die Frage, auf welche Weise heute, mit Blick auf die Entgrenzungstendenzen in der Kunst der letzten vierzig Jahre, doch oder immer noch von künstlerischem Fortschritt gesprochen werden kann und welche Konsequenzen dies für den Begriff von Kunst hat. Die Beiträge des Bandes diskutieren diese Frage für Bildende Kunst, Film, Musik, Literatur und Theater.

Kunst. Fortschritt. Geschichte
Wird nachgedruckt. Ab Februar 2018 wieder lieferbar.

Kaleidogramme Bd. 5
Dezember 2006
254 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert
ISBN 978-3-86599-000-6
  • Info

    Christoph Menke

    Prof. Dr. Christoph Menke, Studium der Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Konstanz; Promotion 1987 Konstanz; Habilitation 1995 Berlin; von 1997-99 Associate Professor an der New School for Social Research, New York; von 1999-2008 Professor für Philosophie, Schwerpunkt Ethik und Ästhetik an der Universität Potsdam. Seit 2009 Professor für Philosophie an der Universität Frankfurt.

    • Christoph Menke, Juliane Rebentisch (Hg.)  

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      broschiert, 252 Seiten
    • Christoph Menke, Juliane Rebentisch (Hg.)  

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      broschiert, 252 Seiten
      19,90 EUR
  • Info

    Juliane Rebentisch

    Prof. Dr. Juliane Rebentisch, Studium der Philosophie und der Germanistik an der Freien Universität Berlin, Promotion 2002 an der Universität Potsdam, Habilitation 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main (»venia legendi« für das Fach Philosophie). Schwerpunkte: Ästhetik, Ethik, politische Philosophie. Mitglied des Kollegiums am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Seit Oktober 2011 Professorin für Philosophie und Ästhetik an der HfG Offenbach.

    • Christoph Menke, Juliane Rebentisch (Hg.)  

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      broschiert, 252 Seiten
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