Andrea Schellinger (Hg.), Jutta Stroszeck (Hg.)

»… in einer Ruhe die wundernimmt«

Der Kerameikos in literarischen Zeugnissen von 1863 bis heute

Historische Grabstätten haben schon immer eine Faszination auf den Menschen ausgeübt. Sie sind Monumente, die nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch wegen ihrer Größe und Bauart faszinieren. Eine der interessantesten ist der Kerameikos, der bedeutendste antike Friedhof in Athen. Jährlich zieht er tausende Besucher an und hat über die Zeiten auch Literaten inspiriert – darunter Jacques Derrida, Giorgos Seferis und Virginia Woolf –, ihre Eindrücke in Texten festzuhalten, die nun erstmals in einem Band zusammengefasst sind.

Historische Grabstätten haben schon immer eine Faszination auf den Menschen ausgeübt. Sie sind Monumente, die nicht nur durch ihre Geschichte, sondern auch wegen ihrer Größe und Bauart faszinieren. Eine der interessantesten ist der Kerameikos, der bedeutendste antike Friedhof in Athen. Jährlich zieht er tausende Besucher an und hat über die Zeiten auch Literaten inspiriert – darunter Jacques Derrida, Giorgos Seferis und Virginia Woolf –, ihre Eindrücke in Texten festzuhalten, die nun erstmals in einem Band zusammengefasst sind.

»… in einer Ruhe die wundernimmt«
Oktober 2017
202 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
46 Abbildungen (teilweise farbig)
ISBN 978-3-86599-372-4
  • Info

    Andrea Schellinger

    Andrea Schellinger lebt in Karlsruhe und Athen. Studium in Heidelberg und Freiburg i.Br. Übersetzungen u.a.: Alexandros Papadiamantis »Die Mörderin« (1989; 2015) und »Die Heilige Nacht auf dem Berg« (2001), Jannis Ritsos »Zeugenaussagen« (mit G. Dietz, 2009), Katerina Kralova »Das Vermächtnis der Besatzung« (2016), Giorgos Seferis »Logbücher« (2017); Publikationen u.a.: »Olive. Der heilige Baum« (2004), »Denker, Dichter, Priester – Kostis Palamas in deutschen Übertragungen« (2015); zahlreiche Beiträge zur Geschichte des deutsch-griechischen Literaturtransfers.

  • Info

    Jutta Stroszeck

    Jutta Stroszeck (geb. 1961 in Donauwörth) studierte von 1980 bis 1986 an den Universitäten Erlangen, Göttingen und der FU Berlin Klassische und Christliche Archäologie sowie Ur- und Frühgeschichte. In Erlangen erlangte sie 1986 ihren Magistergrad und wurde dort 1991 mit der Arbeit Löwen-Sarkophage. Sarkophage mit Löwenköpfen, schreitenden Löwen und Löwen-Kampfgruppen promoviert. Für die Arbeit erhielt sie 1991/92 das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts. 1992/93 war Stroszeck Mitarbeiterin am Corpus der antiken Sarkophagreliefs in Marburg. Seit November 1993 ist sie an der Abteilung Athen des Deutschen Archäologischen Instituts beschäftigt. Zunächst war sie als Referentin für die Bibliothek zuständig, seit Dezember ist sie örtliche Leiterin der Kerameikosgrabung. 2006 konzipierte sie die Ausstellung Der heilige Mammas – Beschützer der Hirten und Herden am Deutschen Hirtenmuseum in Hersbruck. Stroszeck forscht vorrangig zum Athener Kerameikos. Hier beschäftigte sie sich mit den Staatsgräbern sowie den Lakedaimoniergräbern, dem Tritopatreion und der Töpferproduktion im Kerameikosgelände. Daneben forscht sie allgemein zu griechischen Staatsgräbern, berufsbezogenen Kulten, zur Antikenrezeption und der Forschungsgeschichte.