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Simone Bernet (Hg.)

Kant Nietzsche gewidmet

Eine virtuelle Begegnung

Immanuel Kant und Friedrich Nietzsche sind heute institutionalisiert und gemeinhin anerkannt. Kant als Inbegriff des kritischen Denkens und einer Ethik der höheren Vernunft; Nietzsche als weitsichtiger Kulturdiagnostiker, Stifter einer höheren Moral und umtriebenes ›Subjekt der Selbstüberschreitung‹. Beide Denkströme stellen Herausforderungen dar und werden gleichwohl als einander ausschließend betrachtet. Diese Buch versucht, einen kommunikativen Zusammenhang zwischen beiden Denkern herzustellen und – den einen im und über den anderen lesend – jenen Vorstößen nachzugehen, die den Raum der Moderne eröffnen und hinter sich lassen. www.mahagonny-ev.de

Kant Nietzsche gewidmet
Kaleidogramme Bd. 8
Juni 2009
248 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
4 Abbildungen (teilweise farbig)
ISBN 978-3-86599-007-5
  • Info

    Simone Bernet

    Dr. phil. Simone Bernet wurde 1970 in Thal/Schweiz geboren, studierte Philosophie, Psychologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin. Promovierte in Philosophie mit dem Thema »Von den neuen Grenzen der Vernunft. Medienphilosophische Bestimmungen« an der Universität Basel und absolvierte ein Hochschulzertifikat in »Unternehmungsführung und Controlling« an der Universität für Weiterbildung in Berlin. Zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen Wandel und Umbrüche der Philosophie seit der Moderne, Psychoanalyse von Freud und Lacan, Medientheorien, historische und ästhetische Konstruktionen, mit Publikationen und Vorträgen zu psychoanalytischen und kulturphilosophischen Fragestellungen. Als Dramaturgin, Produzentin und Vorstandsmitglied des Vereins Mahagonny - Theater Kunst Kulturarbeit Berlin initiierte und realisierte sie Theaterinszenierungen, zuletzt »Robert Walser – Mikrogramme«, »Pierre Klossowski - Das Lebende Geld« und »Herman Melville – Clarel« sowie zahlreiche Kunst- und Kulturprojekte, Podien und organisierte Gastspiele ins europäische Ausland. Zusammen mit Christian Bertram initierte sie seit 2007 die Veranstaltungsreihe Medium Taut mit Theaterinszenierungen, den Taut-Specials und den Foren des Kultursalons »Lichtenbergs Zwölf«. Sie war bis zum Ende des Projektes, 2010, in der leitenden Funktion der inhaltlichen Projektentwicklung, des Projektmanagements mit allen finanziellen und rechtlichen Aufgaben und Verantwortungen tätig und hatte bei sämtlichen Produktionen die Produktionsleitung inne.