Sophie Seemann

Verschwundene Krankheiten

Ein medizinhistorischer Streifzug

Gegenstand der Medizingeschichte sind Denken, Vorgehensweise und Lebenswelten von Ärzten und Patienten in ihrem historischen Wandel. Doch es gibt noch einen weiteren, mindestens genauso wandelbaren Mitspieler in dieser spannenden Dreiecksbeziehung: die Krankheit. Als naturwissenschaftlich erforschte Phänomene könnte man Krankheiten für biologische Konstanten halten, ...

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Verena M. Lepper (Hg.)

CINDERELLA SINDBAD & SINUHE

Arabisch-deutsche Erzähltraditionen Arab-German Storytelling Traditions

Geschichtenerzählen ist so alt wie die Menschheit selbst. Dieser Band ergänzt die Ausstellung »Cinderella, Sindbad & Sinuhe« und erforscht das reiche kulturelle Erbe der Erzähltraditionen und Märchen in Deutschland und der arabischen Welt. Die Publikation ist in erster Linie eine kritische und inspirierende Auseinandersetzung führender arabischer, deutscher und
Die Ausstellung Cinderella, Sindbad & Sinuhe – Arabisch-deutsche Erzähltraditionen ...

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Dennis Göttel (Hg.), Christina Wessely (Hg.)

Im Vorraum

Lebenswelten Kritischer Theorie um 1969

Am 6. August 1969 stirbt Theodor W. Adorno. Sein Tod markiert nicht nur für die Kritische Theorie, sondern insgesamt für die Geistesgeschichte der BRD eine Zäsur. Wird heute auf die Kritische Theorie Bezug genommen, dann vor allem auf ihre ›erste Generation‹, mit Adorno als zentralem Akteur. Die Geschichtsschreibung zur Kritischen Theorie verstärkt diese Perspektive noch: Wenn überhaupt von deren ›zweiter und dritter Generation‹ die ...

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Peter Bexte

Konjunktion & Krise

Vom ›und‹ in Bildern und Texten

Um 1920 schuf der Künstler Kurt Schwitters ein Undbild, während der Philosoph Franz Rosenzweig eine Philosophie des und formulierte. Die beiden wussten nichts voneinander, umso erstaunlicher ist die Parallelität der Ereignisse. Hier wie dort kreiste die Aufmerksamkeit um diesen unscheinbarsten aller Ausdrücke, der genau genommen gar nichts ausdrückt. Ein nacktes und ...

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Dominika Herbst (Hg.), Magdalena Marszałek (Hg.)

Testimoniale Strategien

Vom Dokumentarismus zwischen den Weltkriegen hin zu medialen Assemblagen der Gegenwart

Die Zeugenschaft gilt als ein vielschichtiges kulturelles Phänomen, das nicht nur eine unverzichtbare Grundlage jeglicher glaubwürdigen Kommunikation bildet, in religiösen, juridischen sowie wissenschaftlichen Kontexten eine wesentliche Rolle spielt, sondern auch posttraumatische Erinnerungskulturen fundiert. Der Band schließt an aktuelle Diskussionen der Zeugenschaft ...

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Florian Hadler

Dialektik des Geheimen

Konstellationen, Diagramme und Dossiers

Welche verbindenden und entkoppelnden Denkzugriffe auf Gesellschaft und Kultur ermöglicht das Geheime? Was sind mögliche Korrespondenzen und Beziehungen zwischen Kriminalität, Höflichkeit und Geschmack, zwischen Beichte, Detektiv und Freimaurerei, zwischen Kabbala, Hermetismus und negativer Theologie, zwischen dem Konzept des Unbewussten, der Idee des Uneigentlichen, ...

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Dirk Hohnsträter (Hg.), Stefan Krankenhagen (Hg.)

Konsumkultur

Eine Standortbestimmung

Der Wandel der modernen Wirtschaft zu einer ästhetischen Ökonomie, die Integration konsumkritischer Impulse in den Konsum durch wertgeleitete (»moralische«) und ko-produktive (»kreative«) Kosumentinnen und Konsumenten sowie die mit der Digitalisierung verbundene Umformung alltäglicher Kulturtechniken zeigen: Der Konsum kann nur verstanden werden, wenn man ihn als ein kulturelles Phänomen auffasst. Nachdem sich die kulturwissenschaftliche ...

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Harun Maye (Hg.), Leander Scholz (Hg.)

Ernst Kapp und die Anthropologie der ...

Alles, was der Mensch von sich wissen kann, lässt sich an den Werkzeugen und Medien ablesen, die er gebraucht. Diese These steht im Mittelpunkt des Werks von Ernst Kapp (1808-1896), Gymnasiallehrer für Geschichte und Erdkunde, Technikphilosoph und Farmer in Texas. Obwohl Ernst Kapp unbestritten ...

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Leander Scholz

Die Menge der Menschen

Eine Figur der politischen Ökologie

Das ökologische Schicksal der Erde hängt vom ökonomischen und demographischen Wachstum ab. Nur wenn beides eingedämmt werden kann, lässt sich die Katastrophe noch abwenden. Diese Einsicht hat sich spätestens mit dem ersten Bericht des Club of Rome von 1972 durchgesetzt. Die Debatten dazu beginnen allerdings viel früher. Sie führen an den Ursprung der politischen ...

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Michalis Valaouris

Perspektive in der Fotografie

Studien zur Naturalisierung des Kamerabildes

»Wenn eine Person jahrelang Brille trägt, so merkt sie deren Rand oder Gewicht nicht mehr. Ähnlich verhält es sich mit der Perspektive in der Fotografie: Sie fällt gar nicht auf, ja es erscheint nur natürlich, dass Fotos perspektivische Züge tragen. Diese Naturalisierung der Perspektive ist jedoch das Resultat einer Tradition, die wir längst verinnerlicht haben, so ...

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Marie-Louise Nigg

Gehen

Raumpraktiken in Literatur und Kunst

Was macht eine Stadt zur Stadt? Ihre physische Gestalt, ihre Topographie und geometrische Struktur zweifelsohne, aber mindestens genauso wichtig sind die darin agierenden Menschen und ihre Geschichten, die sprichwörtlich ihre eigenen verschlungenen Wege gehen. En passant produziert jede Erkundung einer Stadt vielschichtige, simultane Räume und Erzählungen. Sie mobilisieren uns oder bringen uns ins Stolpern, sie können auf Abwege führen und
Im Zentrum der raumwissenschaftlichen Arbeit von Marie-Louise Nigg stehen die beiden Schauplätze Berlin und Buenos Aires, die im Spiegel je eines Romans – »Allerseelen« von Cees Nooteboom und »Geografie eines Wartens« von Sergio Chejfec – sowie eines performativen, interaktiven Kunst- bzw. Theaterprojekts – die Berliner Version »Call Cutta« von Rimini Protokoll und Jorge Macchis »Buenos Aires Tour« – untersucht werden.
In der Gegenüberstellung der literarisch-künstlerischen Stadtentwürfe von Berlin und Buenos Aires stellt sich die spannende Frage, inwiefern ihre im Gehen realisierten Raumordnungen als Produkte einer signifikanten kulturellen Praxis oder Kodierung gelesen werden können. ...

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Christoph Menke, Juliane Rebentisch (Hg.)

Kreation und Depression

Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus

Eigenverantwortung, Initiative, Flexibilität, Beweglichkeit, Kreativität sind die heute entscheidenden gesellschaftlichen Forderungen, die die Individuen zu erfüllen haben, um an der Gesellschaft teilnehmen zu können. Sie haben das alte Disziplinarmodell der Gesellschaft ersetzt, ohne dabei freilich die Disziplin abzuschaffen. An die Stelle einer Normierung des ...

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Alexander Kluge, Rainer Stollmann

Die Entstehung des Schönheitssinns aus ...

Gespräche über Geschichten mit Alexander Kluge

In der Eiszeit wäre die Menschheit fast erfroren. Alle, die heute leben, stammen von wenigen Tausend Individuen ab. »In die Erinnerung eingebrannte Einbildungskraft«, ein durch Kälte geschärftes Urteilsvermögen (nach dem großen Architekten B. Taut) ist die Quelle dessen, was in weniger ...

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Jan Assmann

Erinnertes Ägypten

Pharaonische Motive in der europäischen Religions- und Geistesgeschichte

(aus der Einleitung): Auf Glasfenstern in der Kathedrale von Chartres sind die vier Evangelisten dargestellt, wie sie auf den Schultern alttestamentlicher Propheten stehen: Zwerge auf den Schultern von Riesen. Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen, blicken weiter als diese: dies Sprichwort ist in den Glasfenstern dargestellt. Nehmen wir dieses Motiv als eine ...

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Erinnertes Ägypten
Verschwundene Krankheiten
CINDERELLA SINDBAD & SINUHE
Im Vorraum
Konjunktion & Krise
Testimoniale Strategien
Dialektik des Geheimen
Konsumkultur
Ernst Kapp und die Anthropologie der Medien
Die Menge der Menschen
Perspektive in der Fotografie
Gehen
Kreation und Depression
Die Entstehung des Schönheitssinns aus dem Eis

Programm

»Kadmos-Spezialitäten«


Aus den unendlichen Weiten unseres Verlagskosmos präsentieren wir eine Auswahl feiner Spezialitäten.
Laden Sie den aktuellen Programmflyer als Pdf-Datei herunter.

Kadmos-Spezialitäten

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