Verena M. Lepper (Hg.)

Arab and German Tales

Transcending Cultures

Geschichtenerzählen ist so alt wie die Menschheit selbst. Dieser Band ergänzt die Ausstellung »Arab and German Tales – Transcending Cultures« und erforscht das reiche kulturelle Erbe der Erzähltraditionen und Märchen in Deutschland und der arabischen Welt. Die Publikation ist in erster Linie eine kritische und inspirierende Auseinandersetzung führender arabischer,
Über die Ausstellung ...

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Constanze Fröhlich (Hg.), Martin Grötschel (Hg.), Wolfgang Klein (Hg.)

Abecedarium der Sprache

Unter dem Titel »Abecedarium der Sprache« versammelt sich ein eigensinniges Alphabet: Es nimmt seinen Anfang beim »Akkudativ« in Berlin und endet bei der »Zyselmaus« in Japan. Es untersucht die »Lesesucht« einerseits und erklärt andererseits, wie eine »digitale Diagnose« in der Medizin funktionieren kann. Es ist »Inter-nett«, widmet sich aber auch dem ...

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Maximilian Haas

Tiere auf der Bühne

Eine ästhetische Ökologie der Performance

Tiere auf der Bühne sind eine Herausforderung für die performativen Künste. Durch diese nicht-menschlichen Akteure geraten sie außer sich und ihre konzeptuellen und künstlerisch-praktischen Bedingungen und Möglichkeiten treten zutage. Dieses Buch dreht sich um ein künstlerisches Forschungsprojekt: Die Performances der Serie »Balthazar« konfrontieren einen lebenden,
 
»Maximilian Haas hat nicht nur einen großen Bogen gespannt, dieser ist auch außerordentlich dicht und eigenständig. Es ist ein Vorwärtsgehen und immer wieder Umdrehen und Wiederaufgreifen von Begriffen und Assoziationen, innerhalb dessen sich ›Balthazar‹, der Esel, bewegt und bewegt wird.« (Marie-Luise Angerer)»Maximilian Haas entwickelt eine reiche und originelle Lesart der Beziehung zwischen Mensch und Tier, die sich zwischen Kulturtheorie, Biologie, Philosophie und Performance bewegt. So eröffnet er neue Wege, um über die Konzepte von Tier, Natur und Experiment auf der Bühne nachzudenken und macht einen elaborierten Vorschlag, was Künstlerische Forschung sein und leisten kann. Der Austausch zwischen Theorie und Praxis ist sehr fruchtbar und zeigt die Macht der ästhetischen Spekulation, die nicht nur theoretische Konzepte klärt, sondern weitertreibt und zugleich die Position und Rolle des Theaters heute hinterfragt.« (Bojana Kunst) ...

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Michalis Valaouris

Perspektive in der Fotografie

Studien zur Naturalisierung des Kamerabildes

»Wenn eine Person jahrelang Brille trägt, so merkt sie deren Rand oder Gewicht nicht mehr. Ähnlich verhält es sich mit der Perspektive in der Fotografie: Sie fällt gar nicht auf, ja es erscheint nur natürlich, dass Fotos perspektivische Züge tragen. Diese Naturalisierung der Perspektive ist jedoch das Resultat einer Tradition, die wir längst verinnerlicht haben, so ...

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Franck Hofmann (Hg.), Markus Messling (Hg.)

Fluchtpunkt

Das Mittelmeer und die europäische Krise

In der Méditerranée kommen die Zukunftsprobleme der globalen Welt wie unter einem Brennglas zur Sichtbarkeit: Europa muss sich vom Süden her neu entwerfen.

Sadik J. al-Azm, Étienne Balibar, Raffaele Carbone, Volkan Çidam, Roberto Dainotto, Depression Era, Hanno Ehrlicher, Ottmar Ette, Gunter Gebauer, Mohamed Kerrou, Nora Lafi, Yann Lafon, Giovanni Levi, Nazan Maksudyan, Sandro Mezzadra, Tanja Michalsky, Sarga Moussa, Valentina Neri, Diogo Sardinha, Adania Shibli, Frieder Otto Wolf ...

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Hans-Jörg Rheinberger

Experimentalität

Hans-Jörg Rheinberger im Gespräch über Labor, Atelier und Archiv

"An mir ist fast alles zufällig." Ob im Labor oder im Schreibvorgang, in der künstlerischen Forschung oder im Leben – das Experiment steht im Zentrum der zwischen Wissenschaftsgeschichte und wissenschaftlicher Biografie pendelnden Gespräche mit Hans-Jörg Rheinberger. In ausführlichen Interviews spricht der Wissenschaftshistoriker über den Menschen und seine Gene, ...

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Zaal Andronikashvili, Emzar Jgerenaia, Franziska Thun-Hohenstein

Landna(h)me Georgien

Studien zur kulturellen Semantik

Im 19. und 20. Jahrhundert war Georgien mit Ausnahme der Jahre der kurzlebigen Georgischen Demokratischen Republik (1918–1921) Bestandteil des russischen und später des sowjetischen Imperiums. Als Gegenstand von Hegemonialkämpfen zwischen Nationen und Imperien wurde der politische Raum des georgischen Feudalkönigreiches und der geographische Raum zwischen dem Kaukasus ...

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Markus Krajewski

ZettelWirtschaft

Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek

»Karteien können alles«, verheißt der Fortschritt 1928 im Namen der gleichlautenden Fabriken GmbH ... Das Versprechen ist kein geringes: »Karteien können in den Lagerverwaltungen der großen Industriewerke Zehntausende kleiner und großer Einzelteile in Ordnung halten, können in den Personalbüros jede beliebige Anzahl Adressen übersichtlich gliedern, können in ...

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Mariela Vargas

Baltasar Graciáns Spuren in den ...

»Gracián ist nicht nur ein großer Autor, sondern gerade heute [1928] einer der interessantesten.« Dieses Bekenntnis Walter Benjamins zur Aktualität des spanischen Autors gilt es ernst zu nehmen. Ziel dieses Buches ist es, Benjamins Gracián-Lektüre im Kontext der deutschen Auseinandersetzung mit dem Barock in der Moderne zu verorten und dabei die zentrale politische ...

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Marie-Louise Nigg

Gehen

Raumpraktiken in Literatur und Kunst

Was macht eine Stadt zur Stadt? Ihre physische Gestalt, ihre Topographie und geometrische Struktur zweifelsohne, aber mindestens genauso wichtig sind die darin agierenden Menschen und ihre Geschichten, die sprichwörtlich ihre eigenen verschlungenen Wege gehen. En passant produziert jede Erkundung einer Stadt vielschichtige, simultane Räume und Erzählungen. Sie mobilisieren uns oder bringen uns ins Stolpern, sie können auf Abwege führen und
Im Zentrum der raumwissenschaftlichen Arbeit von Marie-Louise Nigg stehen die beiden Schauplätze Berlin und Buenos Aires, die im Spiegel je eines Romans – »Allerseelen« von Cees Nooteboom und »Geografie eines Wartens« von Sergio Chejfec – sowie eines performativen, interaktiven Kunst- bzw. Theaterprojekts – die Berliner Version »Call Cutta« von Rimini Protokoll und Jorge Macchis »Buenos Aires Tour« – untersucht werden.
In der Gegenüberstellung der literarisch-künstlerischen Stadtentwürfe von Berlin und Buenos Aires stellt sich die spannende Frage, inwiefern ihre im Gehen realisierten Raumordnungen als Produkte einer signifikanten kulturellen Praxis oder Kodierung gelesen werden können. ...

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Sophie Seemann

Verschwundene Krankheiten

Ein medizinhistorischer Streifzug

Gegenstand der Medizingeschichte sind Denken, Vorgehensweise und Lebenswelten von Ärzten und Patienten in ihrem historischen Wandel. Doch es gibt noch einen weiteren, mindestens genauso wandelbaren Mitspieler in dieser spannenden Dreiecksbeziehung: die Krankheit. Als naturwissenschaftlich erforschte Phänomene könnte man Krankheiten für biologische Konstanten halten, ...

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Sibylle Benninghoff-Lühl

Die ganze Welt ein Garten?

Flora und Fauna in Ernst Jüngers schriftlichem Nachlass

Der Soldat, Schriftsteller und Käferforscher Ernst Jünger (1895−1998) dokumentierte seine lebenslange Passion der Sammlung von Flora und Fauna auch in seinen Manuskripten. Blüten, Blätter, Wurzeln, Federn, Falter, Käfer sowie Texte, in Gestalt von Ausschnitten und in diversen Fassungen auf speziellem Papier, sind hier in einzigartiger Weise als Realien eingeklebt ...

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Knut Ebeling (Hg.), Stephan Günzel (Hg.)

Archivologie

Theorien des Archivs in Philosophie, Medien und Künsten

Die Konzeption des Archivs hat neue Positionen in Philosophie und Kunst angeregt und ist zum Schlüsselbegriff der Wissens- und Mediengeschichte avanciert. Die Popularität des Archivdenkens quer durch die Disziplinen und Institutionen belegt, dass Archive ebenso privilegierte Orte des Wissens darstellen wie Bibliotheken, Sammlungen oder Museen. Der Band rekonstruiert zentrale historische Positionen des Archivdiskurses und bildet die ...

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Markus Krajewski (Hg.)

Projektemacher (2. Auflage)

Zur Produktion von Wissen in der Vorform des Scheiterns

Der Projektemacher ist eine seltsame Figur, die zu Beginn des 18. Jahrhunderts am Anfang der Moderne auftaucht. Meyers Großes Konversations-Lexikon von 1908 charakterisiert ihn als jemanden, »der sich im Entwerfen neuer, meist unausführbarer Pläne gefällt«. Allein das Scheitern scheint demnach das unvermeidliche Ergebnis zu sein. Doch entgegen seinem denkbar ...

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Jan Assmann

Erinnertes Ägypten

Pharaonische Motive in der europäischen Religions- und Geistesgeschichte

(aus der Einleitung): Auf Glasfenstern in der Kathedrale von Chartres sind die vier Evangelisten dargestellt, wie sie auf den Schultern alttestamentlicher Propheten stehen: Zwerge auf den Schultern von Riesen. Zwerge, die auf den Schultern von Riesen stehen, blicken weiter als diese: dies Sprichwort ist in den Glasfenstern dargestellt. Nehmen wir dieses Motiv als eine ...

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Giorgi Maisuradze, Franziska Thun-Hohenstein

Sonniges Georgien

Figuren des Nationalen im Sowjetimperium

Die Sowjetunion unter Stalin war ein Ort, an dem Terror und Gewalt herrschten, in der öffentlichen Propaganda aber wurde sie zeitgleich als Hort der »Brüderlichkeit« und »Völkerfreundschaft« inszeniert. Die Kulturpolitik jener Jahre zielte auf eine sowjetweite Repräsentation der nationalen Kulturen und die Etablierung einer »multinationalen« Sowjetliteratur bzw. ...

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Wladimir Velminski (Hg.)

Anton Cechov. Poststationen

Ausgewählte Erzählungen zum Wesen der Post

»Postboten sind Märtyrer. Sie tragen ein schweres Kreuz. Es sind Helden, die anzuerkennen das Vaterland sich beharrlich weigert. Sie arbeiten viel, kämpfen mit der Natur wie kein anderer und leiden bisweilen unerträglich, und trotzdem kündigt, entlässt und bestraft man sie weitaus häufiger, als dass man sie belohnt. Wissen Sie, wie viel Gehalt sie bekommen, und ...

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Irene Albers (Hg.)

Nach Szondi

Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin 1965–2015

Am Peter Szondi-Institut der Freien Universität Berlin wird seit fünf Jahrzehnten Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft gelehrt. Das auf eine Überschreitung der Nationalphilologien angelegte Institut wurde 1965 für Peter Szondi eingerichtet. Indem er sich einerseits an der internationalen Komparatistik orientierte, andererseits an der Frankfurter Schule, legte er den Akzent von Anfang an auf Theorie. Das Versprechen der Theorie
Es ist kein Zufall, daß die deutschsprachige Rezeption von Derrida und Lacan von hier ausging. Der Titel »Nach Szondi« verbindet die Zäsur, die sein Tod für die Geschichte des seit 2005 nach ihm benannten Instituts darstellt, mit der Frage, welche Transformation Szondis Konzept von Literaturwissenschaft in der weiteren Entwicklung erlebte, wie es historisiert und zugleich weiterhin als Aufgabe verstanden werden kann.
Der vorliegende Band ist aus einem kollektiven Experiment der Auseinandersetzung heutiger Studierender mit Archivalien und Ehemaligen des Instituts entstanden. Der erste Teil enthält unveröffentlichte Texte aus den verschiedenen Institutsepochen, von Szondis Institut (1965–1971) über das professorenlose »Interregnum« (1971–1977) und die Zeit mit Eberhard Lämmert, Peter Brockmeier, Winfried Menninghaus, Hella Tiedemann und Gert Mattenklott bis in die jüngere Vergangenheit, in der Gastprofessuren von internationalen Autoren und Übersetzern den Horizont noch einmal erweitert haben. Die Rückblicke des zweiten Teils zeigen das Institut als einen (auch kontroversen) Erinnerungsort. Eine ausführliche Chronik rundet den Band ab. ...

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Franck Hofmann (Hg.), Markus Messling (Hg.)

Leeres Zentrum

Das Mittelmeer und die literarische Moderne

Die Autoren dieses Bandes reflektieren das Mittelmeer als zentralen Bezugspunkt des europäischen Bewusstseins im Moment einer radikalen Krise, die im Zeichen forcierter Modernisierungen, des Kolonialismus und der Kriege der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufbricht.

Wie über Europa nachdenken, wenn nicht aus dieser Verschiebung heraus? In der Kulturkrise Europas unserer Tage erscheinen die hier präsentierten Texte daher geradezu gegenwärtig. ...

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Sebastian Gießmann

Die Verbundenheit der Dinge

Eine Kulturgeschichte der Netze und Netzwerke

Netze halten, verbinden und fangen. Sie verfangen, binden und verstricken. Unsere sozialen Netzwerke verdanken ihren Namen einem denkbar merkwürdigen und zwiespältigen Objekt. Wie aber kam das Netz ins Netzwerk? Warum kann es für ein Verbundensein von Menschen, Dingen, Institutionen, Zeichen, Infrastrukturen, ja selbst der Natur einstehen?Mit der »Verbundenheit der ...

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Die Verbundenheit der Dinge
Arab and German Tales
Abecedarium der Sprache
Tiere auf der Bühne
Perspektive in der Fotografie
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Projektemacher (2. Auflage)
Erinnertes Ägypten
Sonniges Georgien
Anton Cechov. Poststationen
Nach Szondi
Leeres Zentrum

Programm 2014 - 2015

»Das Buch ist der Star.«


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  • Abecedarium der Sprache
    Constanze Fröhlich (Hg.), Martin Grötschel (Hg.), Wolfgang Klein (Hg.)

    Abecedarium der Sprache

    Unter dem Titel »Abecedarium der Sprache« versammelt sich ein eigensinniges Alphabet: Es nimmt seinen Anfang beim »Akkudativ« ...
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