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Marcel Finke (Hg.), Mark A. Halawa (Hg.)

Materialität und Bildlichkeit

Visuelle Artefakte zwischen Aisthesis und Semiosis

Mit Beiträgen von Emmanuel Alloa, Carolin Artz, Stephanie Elisabeth Baur, Marcel Finke, Mark A. Halawa, Ulrike Hanstein, Inge Hinterwaldner, Matthias Krüger, Stefan Meier, Dieter Mersch, Markus Rautzenberg, Ingeborg Reichle, Marius Rimmele, Klaus Sachs-Hombach, Richard Schiff, Yvonne Schweizer und Steffen Siegel.

Auf die Fragen, was eigentlich ein Bild sei, auf welche Weise sich Bildlichkeit konstituiert oder inwiefern sich das Bildersehen von anderen Formen visueller Wahrnehmung unterscheidet, gibt es noch keine endgültigen Antworten. Weitgehend akzeptiert ist hingegen der Umstand, dass die Sichtbarkeit der Bilder in erster Linie durch deren Materialität bedingt wird. Was aber die ›Materialität des Bildes‹ ausmacht und wie diese sich auf die vielzähligen Erscheinungsweisen der Bildlichkeit auswirkt, bedarf selbst einer kritischen Diskussion. Die Aufsätze dieses Bandes leisten dazu einen Beitrag. Sie setzen sich aus theoretischer wie auch medienhistorischer Perspektive mit dem Wechselspiel von Materialität und Bildlichkeit auseinander.

Materialität und Bildlichkeit
Kaleidogramme Bd. 64
Januar 2013
294 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
54 Abbildungen
ISBN 978-3-86599-111-9
  • Info

    Marcel Finke

    Dr. des. Marcel Finke, 1998 bis 2005 Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Germanistik an der Universität Leipzig und dem University College Dublin; 2005 bis 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Diversität – Geschlechterordnungen – Machtbeziehungen« am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig; 2007 bis 2010 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; 2013 Promotion im Fach Kunstgeschichte an der Universität Tübingen; Dezember 2012 bis März 2014 Post-Doc-Researcher im PEEK-Projekt »Liquid Things. Artistic Research on Active and Transitive Materials« an der Universität für angewandte Kunst Wien.

  • Info

    Mark A. Halawa

    Dr. phil. Mark A. Halawa, 2001-2007 Studium der Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt Semiotik), praktischen Sozialwissenschaften und Psychologie an der Universität Duisburg-Essen, 2004 Erasmus-Aufenthalt an der Universität Skövde/Schweden (Philosophie und Psychologie), 2011 Promotion in Philosophie an der Technischen Universität Chemnitz mit der Arbeit »Die Bilderfrage als Machtfrage. Perspektiven einer Kritik des Bildes«, 2007-2010 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, 2010-2012 Postdoc-Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg "Schriftbildlichkeit" an der Freien Universität Berlin, 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie an der Freien Universität Berlin, seit Januar 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Graduiertenkolleg »InterArt« an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Philosophie des Pragmatismus, Ästhetik, Medienphilosophie (insbes. vergleichende Bildtheorie), allg. Zeichen- und Symboltheorie (insbes. Peirce), Philosophie der Wahrnehmung.