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Andrea Seier

Mikropolitik der Medien

Medien sind nicht wie russische Puppen in ihre politischen Kontexte eingelassen. Als heterogene Gefüge unterhalten sie komplexe Verbindungen zum Politischen und bringen zugleich eigene Wissens und Denkordnungen, d. h. eigene ›Rahmungen‹ des Politischen hervor. Als mikropolitisch sind diese ›Rahmungen‹ zu verstehen, insofern sie Subjektivierungsformen, Wissen und Handlungsoptionen zueinander in Beziehung setzen und damit soziale Ordnungen stiften. Im Wechselspiel zwischen theoretischer Reflexion und exemplarischen Analysen von Lifestyle Magazinen, YouTube-Videos, Reality-Fernsehen und Dokumentarfilm entwickelt Andrea Seier die Programmatik einer Mikropolitik der Medien, in der sich Medientheorien, Medienanalysen und gegenwärtige Geschlechter-, Klassen-, Selbst und Weltverhältnisse wechselseitig informieren.

Mikropolitik der Medien
Kaleidogramme Bd. 173
September 2019
286 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
17 Abbildungen (Mit vielen farbigen Abbildungen)
ISBN 978-3-86599-339-7
  • Info

    Andrea Seier

    Andrea Seier ist Professorin für Medienwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Mediale Technologien des Selbst, Mikropolitik, Gender, Klasse und Medien, Theorien der Schwäche (Passivität, Verletzbarkeit, Anhänglichkeit). Veröffentlichungen: Remediatisierung. Zur performativen Konstitution von Gender und Medien. Münster 2007; Gender & Medien-Reader, Hg. mit Kathrin Peters, Zürich,/Berlin 2016.

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