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Susanne Goumegou (Hg.), Brigitte Heymann (Hg.), Dagmar Stöferle (Hg.), Cornelia Wild (Hg.)

Über Berge

Topographien der Überschreitung

Mit Beiträgen von u.a. Joseph Vogl, Hartmut Böhme, Claudia Hein, Brigitte Heymann, Werner Röcke, François Rigolot, Jochen Schmidt, Barbara Vinken, Bernhard Teuber, Dagmar Stöferle, Hermann Danuser, Karlheinz Stierle, Cornelia Wild, Alois Hahn, Michèle Mattusch, Irène Fantappiè, Rüdiger Steinlein, Katharina Münchberg, Roland Galle, Vanessa De Senarclens, Jobst Welge, Frank Blask, Susanne Goumegou, Lena Seauve, Laurent Cantagrel, Rudolf Behrens, Franziska Sick, Nicola Cipani, Roberto Ubbidiente, Gernot Kamecke, Annette Jauß.

Berge bilden als Elemente von Landschaften und Räumen ein Sujet an der Schnittstelle von Literatur- und Kulturwissenschaft, von Ästhetik und Philosophie. Mit dem ›topographic turn‹ zu Beginn des neuen Jahrtausends hat dieses Sujet neue Virulenz erlangt. Berge heben sich in diesem raumtheoretischen Zusammenhang dadurch ab, dass sie über ihre Materialität und Liminalität hinaus ein großes metaphorologisches Potential entfalten. Immer schon waren sie bevorzugte Orte nicht nur geographischer, sondern auch politischer, religiöser und kultureller Besetzungen. Dabei gilt für die Berge wie für alle Räume: Sie sind nicht einfach da, sondern werden in einem komplexen Wechselspiel mit Körper und Medien produziert.

Über Berge
Kaleidogramme Bd. 88
Dezember 2012
312 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
29 Abbildungen (zahlreiche farbig)
ISBN 978-3-86599-172-0
  • Info

    Susanne Goumegou

    Dr. Susanne Gourmegou, Studium der Romanistik, Germanistik und Politikwissenschaft in Konstanz, Tours und Berlin, Promotion an der HU Berlin. Seit 2004 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl Romanische Philologie, insbes. französische Literatur an der Ruhr-Universität Bochum.

  • Info

    Brigitte Heymann

    PD Dr. Brigitte Heymann, Studium Französisch/Russisch Lehramt in Berlin und Paris; 1988 Promotion (Textform und weibliches Selbstverständnis. Die Romane von Hélène Cixous und Chantal Chawaf, Weinheim/Basel 1991); 2004 Habilitation (Coppet um 1800 – Imagination, Fiktion und Selbstkultur); 2005-2006 Vertretungsprofessur an der Technischen Universität Dresden; seit 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Humboldt-Universität zu Berlin.

  • Info

    Dagmar Stöferle

    Dr. phil. Dagmar Stöferle, 1993-1999 Studium der Romanistik und Germanistik an den Universitäten Konstanz, Rennes und Berlin. 2000 Erstes Staatsexamen an der Humboldt-Universität Berlin. 2001-2004 Stipendiatin im Graduiertenkolleg »Codierung von Gewalt im medialen Wandel«, Humboldt-Universität Berlin. 2006 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über Agrippa d’Aubigné (summa cum laude). 2007 Zweites Staatsexamen (Gymnasiallehramt, Fächer: Französisch und Deutsch). 2007/8 Studienrätin z.A. am Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck. 2008-2011 Koordination des DFG-ANR-Projekts »Flaubert, die Antike, die Religion« an der LMU München (Leitung: Prof. Barbara Vinken, Ph.D.). Seit 2011 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Romanische Philologie, LMU München.

  • Info

    Cornelia Wild

    PD Dr. phil. Cornelia Wild, Studium der Französischen und Neueren deutschen Literatur in Konstanz, Lyon und Berlin; 2006 Promotion zum Dr. phil. an der LMU München, seither Wissenschaftliche Assistentin an der LMU München.

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