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Mariela Vargas

Baltasar Graciáns Spuren in den Schriften Walter Benjamins

»Gracián ist nicht nur ein großer Autor, sondern gerade heute [1928] einer der interessantesten.« Dieses Bekenntnis Walter Benjamins zur Aktualität des spanischen Autors gilt es ernst zu nehmen. Ziel dieses Buches ist es, Benjamins Gracián-Lektüre im Kontext der deutschen Auseinandersetzung mit dem Barock in der Moderne zu verorten und dabei die zentrale politische und theoretische Bedeutung von Graciáns Klugheitslehre in Benjamins Schriften aufzuzeigen. Gracián ist nicht nur eine der Quellen der anthropologischen Ausrichtung von Benjamins Aphorismen, sondern dessen Schriften stellen auch ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Trauerspielbuch und Benjamins Produktion der dreißiger Jahre dar. Die Auseinandersetzung mit Gracián führt Benjamin zu einem neuen Konzept einer wirksamen Schreib-Praxissowie einer politisch wirksamen Schrift.

Baltasar Graciáns Spuren in den Schriften Walter Benjamins
LiteraturForschung Bd. 34
August 2018
208 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert
ISBN 978-3-86599-400-4
  • Info

    Mariela Vargas

    Mariela Vargas ist Professorin für Geschichtsphilosophie an der Staatlichen Universität Salta (Argentinien) und Forscherin am Consejo Nacional de Investgaciones científicas y técnicas (CONICET) (Argentinien). Auf Einladung des stellvertretenden Direktors Daniel Weidner ist sie vom 1.3. bis 15.6.2016 Gastwissenschaftlerin am ZfL.
    Nach dem Studium der Philosophie war Mariela Vargas Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sprachphilosophie der Staatlichen Universität Salta (Argentinien) und Lehrbeauftragte an der Katholischen Universität Salta.

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