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Jörn Rüsen

Kann gestern besser werden?

Zum Bedenken der Geschichte

Die Geschichte steht in der bewegten Zeit unserer Gegenwart ständig zur Disposition unserer Deutung. Die vier Essays dieses Buches nähern sich auf unterschiedliche Weise diesem Thema. Sie werfen die alte Frage nach dem Endzweck der Geschichte in der neuen Perspektive einer Ethik des historischen Denkens auf. Dabei treten zwei aktuelle Fragen in den Vordergrund: diejenige nach neuen Dimensionen der historischen Identität, insbesondere der des werdenden Europas, und diejenige nach einem Horizont des historischen Denkens, in dem es den globalen und interkulturellen Herausforderungen der Gegenwart erfolgreich begegnen kann.

Kann gestern besser werden?
Kulturwissenschaftliche Interventionen Bd. 2
Dezember 2002
160 Seiten, 12 x 19 cm, gebunden
ISBN 978-3-931659-44-8
  • Info

    Jörn Rüsen

    Prof. Dr. Dr. h.c. Jörn Rüsen, geboren 1938 in Duisburg. Studium der Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft und Pädagogik an der Universität Köln; Promotion 1966 mit einer Arbeit über Gustav Droysen. Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Braunschweig und Assistenzprofessor an der Freien Universität Berlin. Von 1974 bis 1989 war er Professor für Neuere Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum; von 1989 bis 1997 Professor für Allgemeine Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichtstheorie an der Universität Bielefeld; von 1994 bis 1997 geschäftsführender Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld; von 1997-2007 war er Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen und von 1996-2009 Lehrstuhlinhaber der Professur für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke. Seit 2004 ist er Vorsitzender des Vorstandes der »Stiftung für Kulturwissenschaften« in Essen, seit 2005 Professor Extraordinary in the School of the Basic Sciences at the Vaal Triangle Campus of the NorthWest University, Südafrika; seit 2007 Senior Fellow im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen (Leitung des Projekts: »Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung – Ein interkultureller Dialog über Kultur, Menschheit und Werte«) und seit 2007 kooptiertes Mitglied der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Duisburg-Essen sowie seit Juni 2010 Präsident der Bad Hersfelder Sommerakademie »Europolis 2050«. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

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