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Werner Abelshauser

Kulturkampf

Der deutsche Weg in die Neue Wirtschaft und die amerikanische Herausforderung

Gibt es nur einen Weg in die Neue Wirtschaft? Auf diese Frage spitzt sich der erbitterte Konflikt zwischen unterschiedlichen Mentalitäten und Strategien in der Weltwirtschaft zu, der Reformen zu einer Lebensfrage der deutschen Wirtschaft macht. Sie muss sich seit Jahren eine peinliche Überprüfung ihrer »Zukunftsfähigkeit« gefallen lassen. Zum Maßstab wird die US-Wirtschaft, die weltweit einheitliche Standards zu setzen scheint. Bedeutet dies das Ende deutscher und auch europäischer Wirtschaftsart oder ist sie in der Lage, im globalen Wettbewerb zu bestehen?
Abelshauser zeigt, was diese Wirtschaft leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Ihre Stärke beruht nicht zuletzt auf historisch gewachsenen Erfahrungen auf Märkten und mit Organisationen, die als Unternehmens- oder Wirtschaftskultur die Handlungsspielräume erfolgversprechender Strategien in den Unternehmen und in der Wirtschaftspolitik abstecken. Er seziert die Eigenheiten des deutschen Weges in die Neue Wirtschaft vor dem Hintergrund der amerikanischen Herausforderung, die seit Beginn ihres Wettlaufs in die nachindustrielle Epoche das Verhältnis der beiden ungleichen kapitalistischen Vettern bestimmt. Der Ausgang dieses Kulturkampfes entscheidet nicht nur über Wachstum und Vollbeschäftigung. Er trifft den Nerv der wirtschaftlichen Kultur Europas.

Kulturkampf
Kulturwissenschaftliche Interventionen Bd. 4
Juni 2003
232 Seiten, 12 x 19 cm, gebunden (mit Schutzumschlag)
ISBN 978-3-931659-51-6
  • Info

    Werner Abelshauser

    Prof. Dr. phil. Werner Abelshauser, Diplom-Volkswirt, Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld. Er studierte von 1966 bis 1970 an der Universität Mannheim Volkswirtschaftslehre und promovierte 1973 an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit über »Wirtschaft in Westdeutschland 1945–1948«. Nach der Habilitation (1980) lehrte er als Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bochum, wo er von 1983 bis 1988 auch geschäftsführender Direktor des Instituts zur Erforschung der europäischen Arbeiterbewegung (IGA) war. Daneben nahm er Gastprofessuren in Bielefeld, Oxford, Göttingen, Florenz, Köln, St. Louis und Sydney wahr. Von 1989 bis 1991 hatte er am Europäischen Hochschulinstitut Florenz den Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts inne. Seit 1991 leitet er den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld. Seit 2010 ist er Forschungsprofessor für Historische Sozialwissenschaft. Er ist dort auch Mitglied des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) und hat das »Bielefeld Institute for Global Society Studies« mitgegründet. Er gehört zu den Herausgebern der Zeitschrift Geschichte und Gesellschaft sowie der Zeitschrift für Staats- und Europawissenschaften. 2011 hat ihn das Bundeswirtschaftsministerium in seine unabhängige Geschichtskommission berufen.

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