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Jörn Rüsen

Menschsein

Grundlagen, Geschichte und Diskurse des Humanismus

Dieses Buch plädiert nachdrücklich gegen alle Versuche, den Menschen aus dem Zentrum des humanwissenschaftlichen Denkens und der kulturellen Orientierung der Gegenwart ›post-human‹ zu entfernen. Es präsentiert den Humanismus in einer umfassenden historischen Perspektive und rückt ihn in eine interkulturelle Dimension ein. Der Humanismus wird als Impuls für die Kulturwissenschaften lebendig als Absicht, sich ihrer zukunftsfähigen geistigen Grundlagen zu versichern.

Menschsein
Mai 2020
196 Seiten, 15 x 23 cm, gebunden,
6 Abbildungen
ISBN 978-3-86599-453-0
  • Info

    Jörn Rüsen

    Prof. Dr. Dr. h.c. Jörn Rüsen, geboren 1938 in Duisburg. Studium der Geschichte, Philosophie, Literaturwissenschaft und Pädagogik an der Universität Köln; Promotion 1966 mit einer Arbeit über Gustav Droysen. Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Braunschweig und Assistenzprofessor an der Freien Universität Berlin. Von 1974 bis 1989 war er Professor für Neuere Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum; von 1989 bis 1997 Professor für Allgemeine Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Geschichtstheorie an der Universität Bielefeld; von 1994 bis 1997 geschäftsführender Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld; von 1997-2007 war er Präsident des Kulturwissenschaftlichen Instituts (KWI) in Essen und von 1996-2009 Lehrstuhlinhaber der Professur für Allgemeine Geschichte und Geschichtskultur an der Universität Witten/Herdecke. Seit 2004 ist er Vorsitzender des Vorstandes der »Stiftung für Kulturwissenschaften« in Essen, seit 2005 Professor Extraordinary in the School of the Basic Sciences at the Vaal Triangle Campus of the NorthWest University, Südafrika; seit 2007 Senior Fellow im Kulturwissenschaftlichen Institut, Essen (Leitung des Projekts: »Der Humanismus in der Epoche der Globalisierung – Ein interkultureller Dialog über Kultur, Menschheit und Werte«) und seit 2007 kooptiertes Mitglied der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Duisburg-Essen sowie seit Juni 2010 Präsident der Bad Hersfelder Sommerakademie »Europolis 2050«. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.