24,90 EUR
Alexander Kratochvil

Posttraumatisches Erzählen

Trauma – Literatur – Erinnerung

Posttraumatisches Erzählen: Trauma – Literatur – Erinnerung: Um sich zu erinnern, erzählt man Geschichten. Doch wie werden traumatische Erlebnisse aus Krieg und Massenmord, lang andauernder totalitärer Repression oder einer atomaren Katastrophe wie Tschernobyl in der Literatur, in Geschichten überhaupt erzählt? Posttraumatisches Erzählen ist ein Mittel, kreativ und emotional mit der eigentlichen Unsagbarkeit von Traumata umzugehen. Posttraumatisches Erzählen legt als Gedankenexperiment in Form fiktionaler Texte Spuren zu dem Unsagbaren des Traumas. Diesen Spuren folgen die Interpretationen von tschechischen, ukrainischen und deutschen Texten, die deutlich machen, wie posttraumatisches Erzählen mit literarischen und kulturellen Kontexten vernetzt ist. Durch Vernetzung und Intertextualität wird das Trauma erzählbar. Es kann ins kollektive und kulturelle Gedächtnis eingeschrieben werden. Es kann erinnert und somit auch vergessen werden.

Posttraumatisches Erzählen
Kaleidogramme Bd. 180
Juli 2019
254 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
18 Abbildungen (davon viele farbig)
ISBN 978-3-86599-434-9
  • Info

    Alexander Kratochvil

    Alexander Kratochvil ist Purkyneˇ -Fellow der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, war Projektmitarbeiter in Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an der Universität Konstanz, wissenschaftlicher Leiter des Greifswalder Ukrainicums bis 2009.

    • Alexander Kratochvil  

      Aufbruch und Rückkehr

      Ukrainische und tschechische Prosa im Zeichen der Postmoderne

      broschiert, 312 Seiten
      24,90 EUR

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