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Ingeborg Reichle (Hg.), Steffen Siegel (Hg.), Achim Spelten (Hg.)

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Die Fragen der Bildwissenschaft

Mit Beiträgen von Viktor Bedö, Jan Peter Behrendt, Sebastian Bucher, Marcel Finke, Sebastian Gießmann, Sebastian Vincen Grevsmühl, Barbara Kopf, Roland Meyer, Ingeborg Reichle, Marius Rimmele, Michael Rottmann, Nina Samuel, Silvia Seja, Steffen Siegel, Achim Spelten.

Das, was wir »Bilder« nennen, ist keine sehr einheitliche Gemeinschaft. Aber trotzdem scheinen sie alle miteinander in Verbindung zu stehen. Ein Ölgemälde und ein Diagramm, ein Radarbild und eine Madonnenfigur, eine Landkarte und eine Mandelbrot-Menge erschließen sich uns auf sehr verschiedenen Wegen. Bildlichkeit ist kein Merkmal, das überall die gleiche Form annimmt und das überall auf gleiche Weise wahrnehmbar ist. Die Fragen der Bildwissenschaft richten sich daher nicht auf das Bild im Singular, sondern auf das weit gespannte Netz von Bildverwandtschaften, welches sie alle als eine Welt des Sichtbaren zusammenhält.

Verwandte Bilder
Kaleidogramme Bd. 19
März 2007
328 Seiten, 15 x 23 cm, broschiert,
59 Abbildungen
ISBN 978-3-86599-034-1
  • Info

    Ingeborg Reichle

     

    PD Dr. Ingeborg Reichle, Kunsthistorikerin. 1998-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstgeschichtlichen Seminar und am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin. Promotion 2004 zu »Kunst aus dem Labor. Zum Verhältnis von Kunst und Wissenschaft im Zeitalter der Technoscience«. Von 2005 bis 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2005 Gründung »Junges Forum für Bildwissenschaft«. Von 2008 bis 2011 Wissenschaftliche Koordinatorin in der Interdisziplinären Arbeitsgruppe »Bildkulturen« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2010 Mitbegründung der »Deutschen Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft« (Wiss. Beirat). Von Dezember 2011 bis April 2012Forschungs- und Vortragsreise nach Australien, Singapore, Indien, Hong Kong und China. November bis Dezember 2012 Forschungsaufenthalt an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM). 2013 Habilitation an der Philosophischen Fakultät III der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Kulturwissenschaft) mit der Schrift »Bilderwissen - Wissensbilder. Zur Gegenwart der Epistemologie der Bilder«. 2013 Forschungsaufenthalt an der Universität Leiden (Lorentz Centre), Wahl in das Advisory Board des Open Wetlab der Waag Society (Amsterdam) und Aufnahme in das Berliner ProFiL-Programm. 2014 Visiting Research Fellow am Instituto de Investigaciones Estéticas der Universidad National Autonoma Mexico (UNAM) in Mexiko City. Ab Oktober 2014 FONTE Stiftungsgastprofessur am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

     

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    Steffen Siegel

    Prof. Dr. Steffen Siegel studierte Kunst- und Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Konstanz und Lyon. Promotion im Fach Kunstwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einer vierjährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften war Steffen Siegel von 2009-2015 Juniorprofessor für Ästhetik des Wissens am Forschungszentrum Laboratorium Aufklärung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und war 2011 Gastdozent an der Folkwang Universität Essen. Ab April 2015 Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste.

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    Achim Spelten

    Dr. Achim Spelten, Philosoph. 2006 Promotion zu »Bildwahrnehmung, Bildbedeutung – eine Analyse des Bildbegriffs« an der Freien Universität Berlin. Von 2006-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe »Die Welt als Bild«. Seitdem freiberuflich sowohl als Dozent als auch als Geschäftsführer im Bereich Marketing und Werbung tätig.