15.08.2026 - Sebastian Gießmann

Das Kreditkarten-Buch im DeutschlandfunkEine Rezension von Christian Schüle

Ein paar Auszüge:

»Früher klimperte und raschelte es, wenn man an der Kasse etwas bezahlte, heute piept es bestenfalls. Das ist der Sound des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dessen Bequemlichkeitszuwach steht allerdings auch ein gesellschaftlicher Preis gegenüber. Sebastian Gießmann ist abgetaucht in die Geschichte und Theorie des digitalen Bezahlens – eine faszinierende Lektüre.«

»Gießmanns kulturwissenschaftlicher, an den französischen Historikern und Soziologen Fernand Braudel und Bruno Latour geschulter Blick auf die lange Entwicklung von Kreditkarte und vernetzter Buchhaltung ist luzide und lehrreich. Sein Kreditkarten-Buch ist gut, konzise und schlank geschrieben, in jeder Phase hat der Autor seinen Stoff im Griff. Gewinnbringend tariert er Theorie und Praxis aus und spannt Anekdoten und Exkurse in große medientheoretische Bögen ein.«

»Vordergründig erzählt Gießmann in fünf Kapiteln auf knapp 200 Seiten die Geschichte und Theorie des digitalen Bezahlens. Im Eigentlichen aber liefert er weit Größeres: die Kulturgeschichte des westlichen Kapitalismus am Beispiel der Kreditkarte und des Bezahlens und Verschuldens.«

Den vollständigen Beitrag kann man hier hören. Und hier nachlesen.

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