Jochen Bonz (Hg.), Gisela Febel (Hg.), Insa Härtel (Hg.)

Verschränkungen von Symbolischem und RealemZur Aktualität von Lacans Denken in den Kulturwissenschaften

Mit Beiträgen u.a. von Andreas Cremonini, Ernesto Laclau, Tracy Mc Nulty, Karl-Josef Pazzini, Elisabeth von Samsonow, Yannis Stavrakakis, Matthias Waltz.

Die Beiträge nähern sich zeitgenössischen kulturellen Phänomenen mit dem begrifflichen Instrumentarium der strukturalen Psychoanalyse. Entlang der lacanschen Dimensionen – Reales, Symbolisches, Imaginäres – werden Konfigurationen der Gegenwartskultur und Formen der von ihr hervorgebrachten Subjektivität systematisch beschreibbar.
Im Vordergrund steht dabei eine Problematik, die heute die verschiedensten soziokulturellen Felder westlicher Prägung durchzieht. In der bildenden Kunst z.B. ist der verwundete Körper, das Ekelhafte in die Sphäre des Faszinierenden gerückt. Sexuelle und auch politische Identitäten erscheinen als verhandelbare Größen. Herkömmliche gesellschaftliche Institutionen scheinen ihre bindende Autorität verloren zu haben. Ist das Symbolische in der Geschichte der Kultur der Moderne im Verschwinden begriffen oder weichen allein seine vertrauten Formen? Von Interesse sind die Bedingungen, Wirkungen und Rezeptionsweisen solcher Transformationen; dazu gehört auch, mögliche neue Konstellationen auszuloten.
Die Publikation stellt einen Diskussionszusammenhang zwischen konkreten Untersuchungen aus verschiedenen Bereichen her, in denen mit lacanschem Denken gearbeitet wird: Literatur, Kunst, Popkultur, Recht, Bildung, Politik, Philosophie, Kulturtheorie.

Buch Taschenbuch, broschiert

Kaleidogramme, Band 9

März 2008

260 Seiten

15 x 23 cm

ISBN 978-3-86599-010-5

Leseprobe

Buch
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Jochen Bonz

Priv.-Doz. Dr. Jochen Bonz, Studium der Kulturwissenschaft und Germanistik an der Universität Bremen, danach freiberufliche journalistische Tätigkeit. 2003 Promotion an der Universität Bremen mit der Studie »Subjekte der Popkultur. Eine Feldforschung in Popkulturszenen«. 2004-2007 Postdoc und ...

Gisela Febel

Prof. Dr. phil. Gisela Febel, Studium der Romanistik, Philosophie und Germanistik. Staatsexamen 1980, Promotion 1984, DAAD-Lektorin in St. Etienne (F), dann Hochschulassistentin bzw. akademische Rätin an der Universität Stuttgart (Romanische Literaturen und Allgemeine und Vergleichende ...

Insa Härtel

Prof. Dr. phil. Insa Härtel, Studium der Psychologie (Hauptfach), Kunstgeschichte und Soziologie (Nebenfächer), Universität Hamburg, 1994-1998 Promotion zum Thema: »Zur Produktion des Mütterlichen (in) der Architektur« (Turia+Kant, Wien 1999), Universität Hamburg; 1999 Postdoktorandenstipendium des ...

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