Wie denkt Literatur? Nicht vermittels propositionaler Sätze (wie die Philosophie), sondern sinnlich – durch das Erscheinen ihrer Form. Von dieser Annahme ausgehend erkunden die Beiträge dieses Bandes die Erkenntnisweisen literarischer Texte. Ihre leitenden Konzepte – darunter Intuition, athematisches Lesen, Pathopoetik oder Buchstäblichkeit – sind dem literaturtheoretischen Werk Jürgen Paul Schwindts entnommen. Der Band versteht sich zugleich als Auslotung seines originären Denkens.
Literatur & Erkenntnis
Mit Beiträgen von Karl Heinz Bohrer, Ralph Dutli, Matthias Dyck, William Fitzgerald, Luciano Garcia Pinto, Susanne Gödde, Hans Ulrich Gumbrecht, Maximilian Haas, Anselm Haverkamp, Joséphine Jacquier, József Krupp, Michèle Lowrie, Melanie Möller, Eva Noller, Yvonne Pauly, Gerhard Poppenberg, Isabella Tardin Cardoso, Barbara Vinken und Karin Westerwelle.
