In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Didaktik für Philosophie und Ethik (4/2025) wurde »Adorno und die Medien. Kritik, Relevanz, Ästhetik« von Judith-Frederike Popp und Lioudmila Voropai (Hg.) besprochen.
Bernhard Seelhorst schreibt: [...] Überzeugend erklärt S. Bianchi, warum Adorno nicht einseitig zur Verdammung des Digitalen herangezogen werden kann, sondern (zusammen mit Foucault) zu nutzen ist, um die Dialektik von Freiheit und Unfreiheit aufzuspüren und Möglichkeiten, dabei sich ergebende Freiheitsräume zu nutzen. C. Fuchs buchstabiert den digitalen Kapitalismus mit Adorno aus. Die Aktualität Adornos führt auch H. Holm mit dem Fokus auf ästhetische Bildung vor. Und J.-F. Popp legt dar, inwiefern digitale Medien ein Stück weit Selbstbestimmung (welche bei Adorno ästhetische Kompetenzen einschließt und nie gänzlich von kapitalistischen Interessen eingefangen werden kann) zu realisieren vermögen. [...D]ie vielfältigen Perspektiven auf Adorno [machen] dessen Aktualität deutlich: die Lektüre des Bands ist auf jeden Fall zu empfehlen.
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