Nachdem die Ausstellung »Gebaute Gemeinschaft« letzte Woche in der James-Simon-Galerie angelaufen ist, wurde sowohl die Ausstellung als auch der Katalog in der Presse bereits viel gelobt.
Arno Widmann schreibt in der Frankfurter Rundschau vom 09. Februar: »Die Ausstellung zeigt den bisher wichtigsten Sprung in der Menschheitsgeschichte. Nein, nein, es zeigt ihn nicht. Wir sehen Zeugnisse aus jener Zeit, und wir lesen Texte, lange und viele Texte, die uns die Zusammenhänge erklären möchten, in die die gezeigten Artefakte gehören. Wer die Texte nicht liest, sieht nicht, was er sieht. Oder liest sie, sieht aber immer noch nicht. Mir erging es so bei einem winzigen Figürchen, dass laut Erläuterung ein Mensch-Geier-Anhänger war. Erst die Vergrößerung im Katalog ließ ihn mich erkennen.«
Uwe Ebbinghaus schreibt in der FAZ vom 07. Feburar über die Ausstellung: »Viele Rätsel der Steinhügel werden wohl erst im weiteren Verlauf der Ausgrabungen gelöst werden können. Die Berliner Ausstellung ist die bisher mutigste Zusammenfassung der vorläufigen Ergebnisse.«
Auch Andreas Kilb beschreibt die Ausstellung in der Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung vom 08. Februar: »So treten wir für die Dauer eines Augenblicks in die Vorstellungswelt der ersten sesshaften Jäger ein, in eine Welt, in der Dämonen, Tiere, Mischwesen aus Mensch und Vogel, tote Ahnen und Naturgötter miteinander verbunden sind, einen magischen Kosmos vor der Trennung von Religion und Alltagswelt.«
Rolf Brockschmidt schreibt im Tagesspiegel vom 09. Februar: »Es sind Zeugnisse einer tiefgreifenden Zeitenwende, die bis heute ihre Wirkung nicht verfehlen.«
Die Ausstellung ist vom 06.02.2026 bis 19.07.2026 in der James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel zu sehen. Alle Infos und Tickets zur Ausstellung gibt es hier.
