30.04.2026

Wir schaf(f)en das!Unser Newsletter zum April

 

Der April stand bei uns im Zeichen des Frühjahrputzes. Es galt: Alles muss raus, denn – es sind so viele neue Sachen geplant, dass wir den Platz brauchen!

Nachdem die Wasch bär ich ohne dich? und Rab dich lieb! -Beutel so gut ankamen, sind schon die neuen in der Planung. Du schafst das! ist auf dem Weg zu uns und I like you axolotl (passend zu unserer Flirtenden Fauna) kann bereits auf unserer Website bestellt werden. Mit dem Code »Beutel8« bekommen Sie den Beutel zum Early-Bird-Preis zugeschickt. Oder Sie antworten auf die Mail und wir senden Ihnen die gewünschte Tasche ebenfalls zum Vorzugspreis zu. Wenn das nicht rattenscha(r)f ist!

Außerdem nun vorbestellbar ist Küche Kochen Konsumieren. Eine Gesellschaftsgeschichte von Mahlzeiten und Medien von Anatol Schneider. Kochbücher gibt es in jedem Haushalt. Über ihr Vorhandensein lässt sich so wenig hinwegsehen wie über den Umstand, dass darüber nur vereinzelt nachgedacht wird. Sowohl für Liebhaber als auch für Verächter dieser Literaturgattung ist dabei leicht zu erkennen, dass im Kochbuch zwei elementare Aspekte zusammenfinden – die Präparierung von Nahrungsmitteln für den Verzehr und die Verbreitung der hierzu notwendigen Regeln durch die Medien. Das Kochbuch kann damit als Beispiel für ein allgemeineres Problem betrachtet werden, nämlich, die Ernährung der Einzelnen über Medien an die Gesellschaft anzuschließen. Ein solches Medium ist bereits die Sprache. Zirkulieren Informationen über die Ernährung also zunächst im Rahmen von Interaktionen, gewinnt anschließend die Schrift Bedeutung, dann der Buchdruck und schließlich die elektronischen und digitalen Medien. Und jede dieser Entwicklungsstufen setzt neue Akzente, wie die vorliegende Gesellschaftsgeschichte, die im Spannungsfeld von Mahlzeiten und Medien angesiedelt ist, an ausgewählten Beispielen zeigen möchte.

Bei uns im April erschienen ist »Ansätze der Verwandlung«. Lektüren zum Verhältnis von Mythos, Politik und ästhetischer Erfahrung von Sandra Fluhrer. Unkontrollierte Verwandlungen gehören zu den Schreckbildern autoritären Denkens – vom antiken Mythos bis in gegenwärtige politische Diskurse. In Ihrer breit angelegten Studie geht Sandra Fluhrer der Faszinationskraft von Metamorphosen und metamorphen Bildern anhand detaillierter Lektüren aus Literatur, Philosophie und politischer Theorie nach. Dabei zeigen sich vielschichtige Überlagerungen zwischen Mythos, Politik und ästhetischer Erfahrung.

Für Mai ist der Nachdruck von Gebaute Gemeinschaft. Göbeklitepe, Taş Tepeler und das Leben vor 12.000 Jahren geplant; die englische und türkische Fassung wird ebenfalls erscheinen und kann per Mail vorbestellt werden. Vor 12.000 Jahren errichteten die ersten sesshaften Gemeinschaften im Südosten von Türkiye die ältesten monumentalen Gebäude der Welt mit fantastischen Artefakten. Die Ausstellung auf der Berliner Museumsinsel zeigt Bildwerke, Alltagsgegenstände und Schmuck aus dieser Zeit und gibt Einblicke in das Zusammenleben der Menschen während dieses menschheitsgeschichtlichen Umbruchs. Archäologische Funde und Architekturrekonstruktionen werden durch zeitgenössische fotografische Interpretationen der spanischen Fotokünstlerin Isabel Muñoz ergänzt und laden ein, in das Leben am Übergang von den Jäger-Sammler-Kulturen zur Sesshaftigkeit einzutauchen. Die Ausstellung dazu ist vom 06.02.2026 bis 19.07.2026 in der James-Simon-Galerie zu sehen. Alle Infos und Tickets gibt es hier.

Es stehen zudem einige Lesungen an: Am 06.05. um 19.30 Uhr wird Ottmar Ette gemeinsam mit Anna Stieblich in Berlin in GOLDA books and more aus seinem Roman Wunder Bunker lesen. Der Eintritt ist frei. Außerdem stellt Sebastian Gießmann am 20.05. um 18 Uhr im Berliner Weizenbauminstitut sein neues Kreditkarten-Buch. Geschichte und Theorie des digitalen Bezahlens vor. Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Ansonsten werden wir wieder viel in Berlin unterwegs sein. Besuchen Sie uns z.B. bei Kunst trifft Wein in Lichtenrade, beim Primavera-Spargelfest in der Akazienstraße oder auf dem Weddingmarkt. Zu allen Terminen geht es hier.

Wir freuen uns, wenn Sie bei einer unserer Veranstaltungen vorbeischauen. Bis dahin wünschen wir Ihnen erstmal noch eine schöne, sonnige Frühlingszeit!

Herzliche Grüße
Ihr Wolfram Burckhardt
und das Team des Kulturverlags Kadmos Berlin

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