Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf Moabit und langsam wird es wärmer. Die Spatzen singen lautstark, unsere Alpakas haben bereits ihr Winterfell abgelegt und unsere Hörnchen bauen die ersten Kobel, um mit der Familienplanung zu beginnen. Denn im März wird es romantisch bei uns!
Zur Buchmesse wird unser tierischer Ratgeber für einsame Wölfe & Turteltäubchen erscheinen: Die Flirtende Fauna! Das Buch ist eine Zusammenarbeit mit der Illustratorin Anja Finsterbusch und zeigt 57 außergewöhnlich witzige, interessante oder auch einfach nur seltsame Flirtstrategien aus der Tierwelt. Da ist Rotwerden erwünscht! Die Texte stammen direkt vom Verlagsteam selbst: Damit zelebrieren wir 30 Jahre Kreativität im Kulturverlag Kadmos. Das Buch ist somit quasi unser Jubiläumsband – ein Geschenk an uns selbst, das wir an Sie weitergeben möchten. Den richtigen Partner zu finden, stellt nicht nur Zweibeiner vor eine große Herausforderung. In diesem Buch stellen wir die Profis der Verführung vor. Lassen Sie sich bezaubern von betörenden Biestern, charmanten Carnivoren, schnuppernasigen Schwerenötern & verliebten Vierbeinern.
Am 22. März um 15:30 Uhr werden wir das Buch auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage in Halle 5 vorstellen. Alle, die es nicht zur Messe schaffen, können sich die Lesung auch hier live ansehen.
Ebenfalls im Gepäck werden wir bereits drei Postkartenkalender haben. Wie bereits im letzten Jahr sind unsere beiden Bestseller KUHL und die heroischen Hörnchen mit dabei, natürlich mit ganz neuen Karten für 2027! Schlagen Sie zu und Sie bekommen den ultimativen Early-Cow-Rabatt. Und ganz neu wird es einen ewigen Kalender geben: Ein bisschen Spatz muss sein, ein tierisch toller Kalender mit den Zeichnungen von Marie Parakenings (bekannt durch unsere Tierguide-Reihe). 53 Postkarten voller Wortwitze und wunderschöner Illustrationen bringen Sie gut gelaunt durch das Jahr. Und das bis in alle Ewigkeit! Werfen Sie unbedingt schon mal einen Blick hinein.
Außerdem wird zur Buchmesse Das Kreditkarten-Buch von Sebastian Gießmann erscheinen. Auf der Frankfurter Buchmesse hat er es bereits erstmals vorgestellt. Bar oder mit Karte? Oder doch mit App oder Blockchain? Gießmann führt die Leser:innen elegant in die verschwiegene Innenwelt von Banken, Kreditkartenorganisationen und computerisierter High-Tech-Sicherheit. Er würdigt die Alltäglichkeit der Transaktion ebenso wie die irrwitzigen True Crimes des Kreditkartenbetrugs. Das Kreditkarten-Buch fragt nach der Wahrheit hinter den Werbeslogans, Firmenlogos und Fernsehspots. Wie wir bezahlen, ist politisch. Soziale Teilhabe und Differenz, Konsum, finanzielle Überwachung, die Zukunft des Bargeldes: Im digitalen Bezahlen steht nicht weniger auf dem Spiel als unsere ökonomische Identität.
Ebenfalls freuen dürfen Sie sich auf »Ansätze der Verwandlung« von Sandra Fluhrer, das im März erscheinen wird. Unkontrollierte Verwandlungen gehören zu den Schreckbildern autoritären Denkens – vom antiken Mythos bis in gegenwärtige politische Diskurse. In Ihrer breit angelegten Studie geht Sandra Fluhrer der Faszinationskraft von Metamorphosen und metamorphen Bildern anhand detaillierter Lektüren aus Literatur, Philosophie und politischer Theorie nach. Dabei zeigen sich vielschichtige Überlagerungen zwischen Mythos, Politik und ästhetischer Erfahrung.
In der Zwischenzeit in unserer Reihe mit dem ZeM erschienen ist das Buch Choreographien des Ereignens von Saskia Oidtmann. Das physische Ereignis einer (Tanz-)-Bewegung visualisiert sich im Moment des Geschehens. Ist es möglich, Choreographie als Anleitung zum Ereignis zu denken und somit den Widerspruch, der in der Wiederholbarkeit der Choreographie und der Singularität des Ereignisses besteht, zu überbrücken? Kann innerhalb einer choreographischen, kontinuierlichen Struktur die Anlage zur Diskontinuität geschaffen werden?
Neu im Programm ist auch Die frühsowjetische Reisereportage. Medienpoetik eines Massengenres von Tatjana Hoffmann: Diese Studie untersucht die sowjetische Reiseskizze bzw. -reportage der Zwischenkriegszeit, die bis heute ihre Aktualität bewahrt hat. Als ein politisches Mittel sowie ein transgressives und interkulturelles Genre hat sie die russischsprachige Literatur für neue Technologien geöffnet. Das Massenmedium bezieht neben Akteuren rund um LEF wie Sergej Tret’jakov, Boris Kušner und Viktor Šklovskij eine Reihe von Frauen ein, darunter Vera Inber, Mariėtta Šaginjan und Zinaida Richter. Die Studie nimmt Konfigurationen des reisenden Schreibens, Fotografierens und Filmens in den Blick. Beide Bücher sind ab sofort lieferbar.
Weiterhin läuft die Ausstellung Gebaute Gemeinschaft auf der Berliner Museumsinsel. Zuletzt berichteten die taz, National Geographic und die WELT. So schreibt z.B. Berthold Seewald: »Es ist ein pralles Panorama, das (...) bestaunt werden kann, nicht zuletzt als Beispiel für den Erkenntnisgewinn der modernen Archäologie im Zusammenspiel mit anderen Disziplinen.« Wenn Sie die Möglichkeit haben, schauen Sie sich die Ausstellung unbedingt an! Zum Katalog geht es hier.
Also: Kommen Sie unbedingt in Leipzig vom 19.-22. März in Halle 5 an Stand E201 vorbei. Wir haben eine ganze Reihe an neuen Sachen im Gepäck und wollen natürlich mit Ihnen unser Jubiläum feiern! Sollten Sie es nicht zur Messe schaffen, besuchen Sie uns gerne auf Instagram, da werden wir einige Eindrücke teilen.
Herzliche Grüße
Ihr Wolfram Burckhardt
und das Team des Kulturverlags Kadmos Berlin
